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Über uns

Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung ist die Visitenkarte der Bundeswehr. Sein Hauptauftrag ist die Repräsentation der Bundesrepublik Deutschland im In- und Ausland.

Ein Soldat vor der Flagge der UN.

Hauptgefreiter Trepke beim Formaldienst. (Quelle: Bundeswehr/Brandt)Größere Abbildung anzeigen

Zum einen übernimmt es die Aufgaben des protokollarischen Ehrendienstes. Die Einsätze reichen vom Ehrenposten, als kleinste Form des Einsatzes, über das Ehrenbataillon, bis hin zum Großen Zapfenstreich, die höchste Form der militärischen Ehrerweisung. Ein weiterer Schwerpunkt des Verbandes ist der Schutz des Verteidigungsministeriums und des Regierungssitzes der Bundesregierung im Verteidigungsfall.

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Mehrere Soldaten und Feldhaubitzen stehen auf einer Betonplatte.

Hauptauftrag "Salut". (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Aufstellung des Wachbataillons BMVg

Das Wachbataillon setzt sich aus sieben Kompanien zusammen. Insgesamt besitzt es vier Heeresprotokoll-, eine Luftwaffenprotokoll- und eine Marineprotokollkompanie. Eine Stabs- und Versorgungskompanie als Unterstützungseinheit komplettiert das Bataillon. Was innerhalb der Streitkräftebasis, zu der das Wachbataillon BMVg gehört, eine absolute Ausnahme darstellt: Die Stabs- und Versorgungskompanie des Bataillons führt mit zehn Geschützen der Feldhaubitze des Typs 105 mm den Salut-Auftrag durch. Der Salut-Schuss ist eine militärische Tradition, die zum Anlass von Staatsbesuchen durchgeführt wird.

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Soldaten bei der protokollarischen Ausbildung

Tradition in Berlin weiterführen. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Die Geschichte des Wachbataillons BMVg

Die Tradition des Wachbataillon BMVg lässt sich bis zum Jahr 1673 zurückverfolgen. 341 Jahre, die aus „raufenden Haufen“ auf allen Schauplätzen der Welt höchst präzise auftretende Kompanien, Bataillone und Regimenter geformt haben. Für das Wachbataillon ist es vergleichbar das Infanterieregiment No. 6 gewesen, das zu dieser Zeit ähnliche Aufgaben für den Großen Kurfürsten wahrzunehmen hatte. Unter Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) wurde das Regiment umgestellt. Der Soldatenkönig warb aus ganz Europa und darüber hinaus bevorzugt „Kerls“ ab, die eine Körpergröße von über zwei Meter besaßen. So entstand der Beiname die „Langen Kerls“. Um im Wachbataillon dienen zu dürfen, wird auch heute noch eine Mindestgröße von 1,75 Metern vorausgesetzt.

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Soldaten bewegen sich durchs Gelände.

Intensive Einsatzvorausbildung. (Quelle: Bundeswehr/de Castro)Größere Abbildung anzeigen

Nicht nur Wachdienst

Soldaten des Wachbataillons BMVg schieben keine Wache, sie sind Gardisten und Infanteristen. Ständiges Training ist deshalb nötig. Neben der allgemeinen Grundausbildung durchlaufen die Rekruten die Ausbildung zum Wach- und Sicherungssoldaten. Es werden unter anderem verstärkt die Themen der einsatzvorbereitenden Ausbildung für Konfliktverhütung und Krisenbewältigung als Grundlage jedes Auslandseinsatzes vermittelt. Das Wachbataillon BMVg verlegt nicht wie andere Einsatzverbände geschlossen in den Auslandseinsatz. Viele von den Ausbildern waren jedoch auf eigenen Wunsch in einem Auslandseinsatz und geben ihre Erfahrungen an die jungen Soldaten und Soldatinnen weiter.

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Mehrere Personen vorm dem Reichstag

Besondere Höhepunkte. (Quelle: Bundeswehr/Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Der Weg bis zum Gardisten

Nach der Allgemeinen Grundausbildung wird das „protokollarische Handwerkszeug“ gelernt. 40 Tage lang marschieren die angehenden Gardisten täglich auf dem Exerzierplatz der Julius-Leber-Kaserne in Berlin. Dort lernen sie den Infanteriegriff mit dem Karabiner 98k. Um den Protokolldienst antreten zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Jeder Bewerber muss eine Körpergröße zwischen 1,75 Meter und 2 Metern vorweisen, darf keinen Bart, keinen Bauch und auch keine starke Sehschwäche haben. Soldaten mit leichter Sehschwäche können für Protokolleinsätze mit Tageskontaktlinsen ausgestattet werden. Aufgrund der harten und anspruchsvollen Aufgabe ist eine körperliche Fitness ein absolutes „Muss“. Wer die Anforderungen erfüllt, kann in eine fordernde, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung starten. Anschließend wird man damit belohnt, bei zahlreichen protokollarischen Einsätzen für ranghohe Politiker oder Militärs am roten Teppich zu stehen.

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Stand vom: 05.03.14 | Autor: 


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