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Sächsischer Innenminister kündigt Rückgabe der Dresdner Kasernen-Sporthalle an

Dresden, 10.02.2016.
Seit September letzten Jahres wird sie als Flüchtlingsunterkunft genutzt, nun soll sie bald zurückgegeben werden: Die Sporthalle der Offizierschule des Heeres in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Dresden. Doch wann der Sport- und Ausbildungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar.

Drei Redner sitzen an einem Tisch

Der Staatsminister des Innern, der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen und der Vizepräsident der Landesdirektion Sachsen stehen Rede und Antwort (Quelle: Landeskommando Sachsen/Scheuer)Größere Abbildung anzeigen

Aufatmen für die Bundeswehr-Angehörigen in der Dresdner Landeshauptstadt: Markus Ulbig, der sächsische Staatsminister des Innern, kündigte auf einer Pressekonferenz im Landeskommando am 5. Februar die Rückgabe der Sporthalle in der Graf-Stauffenberg-Kaserne an. Die Anlage der Offizierschule des Heeres war seit Anfang September letzten Jahres als Flüchtlingsunterkunft genutzt worden. Bis zu 250 Neuankömmlinge wohnten zeitweilig in den Sporträumen in der Dresdner Albertstadt. Nun sind die Zahlen gesunken. Die verbliebenen Flüchtlinge sollen nun bis Ende Februar auf andere Dresdner Unterkünfte verteilt werden, erklärte Ulbig. Der sächsische Innenminister lobte die Bundeswehr für ihre Amtshilfe: „Es hat sich wieder gezeigt, dass man auf die Bundeswehr als Partner setzen kann“, so Ulbig vor Journalisten.

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Sportausbildung bald wieder aufnehmen

Ein Soldat spricht in Mikrofone

Oberst Helmut Baumgärtner im Interview zum Thema Flüchtlingshilfe der Bundeswehr (Quelle: Landeskommando Sachsen/Scheuer)Größere Abbildung anzeigen

Der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, Oberst Helmut Baumgärtner, bedankte sich: „Für uns ist es wichtig, dass der Sport- und Ausbildungsbetrieb so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden kann, doch natürlich unterstützen wir die zivilen Institutionen des Freistaates auch weiterhin, wenn – wie im letzten September – „Not am Mann“ ist“, so Baumgärtner. Die Dresdner Graf-Stauffenberg-Kaserne ist neben der Frankenberger Wettiner Kaserne und der Leipziger General-Olbricht-Kaserne eine von drei Bundeswehr-Liegenschaften in Sachsen, die im Moment als Erstaufnahmeeinrichtung genutzt werden.

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Erste Ortsbegehung

Feldbetten stehen in einer Sporthalle

Feldbetten in der Sporthalle der Graf-Stauffenberg-Kaserne (Quelle: Landeskommando Sachsen/Scheuer)Größere Abbildung anzeigen

Doch wann es in der Dresdner Halle wieder „Sport frei!“ heißt, das steht noch nicht fest, denn einige Sanierungsarbeiten sind nötig. „Wir hoffen, die Sport- und Schwimmhalle bald wieder nutzen zu können“, so Oberst Baumgärtner. Vor einigen Tagen hatten sich die Verantwortlichen bei einer Ortsbegehung schon einen ersten Überblick verschafft.

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"Interimslösung ist Ausnahmesituation"

Sportler spielen Volleyball

Körperlicher Ausgleich zum Dienstalltag beim Sport (Quelle: Landeskommando Sachsen/Ahrendt)Größere Abbildung anzeigen

„So eine Interimslösung ist immer eine Ausnahmesituation“, erklärt Anne-Steffi Zschippang vom Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, wo die nötigen Arbeiten in der Turnhalle nun koordiniert werden. Unter den besonderen Bedingungen, dass die Sporthalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde, seien die Dinge, die nun nachgebessert werden müssten, vertretbar, so Zschippang. Es werde einige Wochen dauern, bis die Sporthalle wieder der Bundeswehr zur Nutzung übergeben werden könne.

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Schwimmhalle Ende April wieder nutzbar

Ein Kind steht vor Feldbetten in der Sporthalle

Auch mehrere Kinder sind unter den Flüchtlingen inder Graf-Stauffenberg-Kaserne. (Quelle: Landeskommando Sachsen/Scheuer)Größere Abbildung anzeigen

Für die Kameraden und Kollegen der Dresdner Dienststellen gibt es jedoch einen Trost: Die Schwimmhalle der Dresdner Sportanlage soll bereits Ende April wieder genutzt werden können. Sie blieb in der Verantwortung der Bundeswehr, obwohl sie auf dem abgegrenzten Gelände der Flüchtlingsunterkunft liegt: „Da die Schwimmhalle nicht Teil der Erstaufnahmeeinrichtung war, kümmern wir uns nun um die nötigen Arbeiten, um sie so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Das Wasser muss ausgetauscht und die Qualität mittels Proben überprüft werden", so Marlies Gersdorf-Bauer, die Leiterin des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums in Dresden.

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Stand vom: 11.02.16 | Autor: 


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