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Über uns

Die Bundesakademie stärkt durch ihre Veranstaltungen ein dauerhaftes Netzwerk der Entscheidungsträger und Akteure auf strategischer Ebene. Sie versteht sich als herausgehobenes Diskussionsforum und fördert den handlungsorientierten Gedankenaustausch über nationale wie internationale Lösungsansätze. Die Akademie hat ihren Sitz in der Schlossanlage Schönhausen im Berliner Bezirk Pankow.

Organisation und Personal

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik wurde am 1. Februar 1992 gegründet. Die Leitung wechselt zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium der Verteidigung. Der Stab der Akademie besteht neben der Leitung aus einem Studienbereich und einem Unterstützungsbereich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienbereiches kommen aus den Geschäftsbereichen der BSR-Ressorts, die des Unterstützungsbereiches aus dem Geschäftsbereich des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg). Das Kuratorium der Bundesakademie setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Bundessicherheitsrats (Bundesminister des Auswärtigen, -des Inneren, -der Justiz, -der Finanzen, -für Wirtschaft und Technologie, -der Verteidigung sowie -für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) unter Vorsitz der Bundeskanzlerin. Das Kuratorium entscheidet über grundsätzliche Fragen. Organisatorisch gehört die Akademie zum Geschäftsbereich des BMVg. Ein Beirat, in dem politisch und gesellschaftlich relevante Kräfte aus dem Bereich der Sicherheitspolitik vertreten sind, gibt Empfehlungen zu Inhalt und Gestaltung der Lehre.

Geschichte

Grundsätzliche Überlegungen zur Gründung einer »Bundesakademie für Sicherheitspolitik« (BAKS) wurden in der Bundesrepublik Deutschland seit den 70er-Jahren angestellt. Angeregt durch seinerzeit bereits bestehende Einrichtungen in Frankreich (IHEDN), Großbritannien (RCDS) oder den Vereinigten Staaten (NDU), erwogen politisch verantwortliche Kreise in Deutschland den Aufbau einer nationalen Institution zur ressortübergreifenden Weiterbildung in Sicherheitspolitik und Strategie auf hoher Ebene. Im Gegensatz zu den ausländischen, rein militärisch organisierten Vorbildern sollte sich diese Bildungsstätte aber auch einen gleichberechtigten Anteil ziviler Strukturen aufweisen – ein Konzept, das die BAKS weltweit einzigartig macht.
Den Grundsatzbeschluss zur Gründung der BAKS fasste der Bundessicherheitsrat 1988; im Jahr der deutschen Wiedervereinigung schließlich stimmte das Bundeskabinett diesem Vorhaben offiziell zu. Wiederum zwei Jahre später, 1992, nahm die BAKS ihre Arbeit auf – an ihrem ersten Standort, der Rosenburg in Bonn. Als Präsident dieser höchstrangigen, ressortübergreifenden Weiterbildungsstätte des Bundes, zeichnete während der Anfangsjahre General a. D. Wellershoff verantwortlich. Während seiner Amtszeit fand sich der erste BAKS-Freundeskreis, und erstmals tagte der BAKS-Beirat aus Vertretern der Wirtschaft, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, politischen Stiftungen und Öffentlichkeit. Inzwischen ist die BAKS fest in das europäische Sicherheits- und Verteidigungsnetzwerk eingebunden.

Im Jahr 2004 ist die BAKS an ihren neuen Standort umgezogen, die Schlossanlage Schönhausen im Berliner Bezirk Pankow. Das Gebäude spielte für die jüngere Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland eine maßgebliche Rolle: Hier fand unter anderem 1990 die zweite Runde der Zwei-plus-vier-Verhandlungen statt, die den Weg ebneten für die Wiedervereinigung unseres ehemals geteilten Landes. Schloss Schönhausen, umgeben von einem Parkareal mit altem Baumbestand und die ihm vorgelagerten Gebäude der Akademie, vereinen Historie und modern ausgestattete Konferenz – und Tagungsgebäude. Sie bieten somit eine hervorragende infrastrukturelle Basis für die Arbeit der Bundesakademie in der Nähe zu den politischen Entscheidungsträgern.

Seminar für Sicherheitspolitik
Im Zentrum des Programms der Akademie steht das jährlich stattfindende, sechsmonatige „Seminar für Sicherheitspolitik“. Zielgruppe sind ausgewählte Teilnehmer aus der ministeriellen Führungsebene des Bundes und der Länder, aus Wirtschaft und Wissenschaft, ausländischen Ministerien und weiteren relevanten Institutionen.

Unsere Aktivitäten (Auszug)

  • Seminar für Sicherheitspolitik („SP“),
  • Seminare und Foren zu Fragen sicherheitspolitischer Herausforderungen,
  • Veranstaltungen im Rahmen des Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskollegs, Kooperationsveranstaltungen mit anderen Institutionen,
  • Internationale Seminare und Studienkonferenzen,
  • Auftragsarbeiten für die Ressorts des BSR, wie Teile der Militärattachéausbildung oder das Deutsch/Chinesische Seminar für Generale und Admirale,
  • Die jährliche Vortragsveranstaltung „AKTUELL“ für die Mitglieder des Freundeskreises der Akademie, einschließlich der Manfred-Wörner-Rede oder der Verleihung des Karl-Carstens-Preises,
  • Veranstaltungen des „Netzwerk BAKS“ für ehemalige Teilnehmer des Seminars für Sicherheitspolitik (Alumni),
  • Schönhauser Foren, d.h. öffentliche Vortragsveranstaltungen zu sicherheitspolitischen Fragestellungen.

Teilnehmer an den Veranstaltungen werden durch die Bundesakademie persönlich eingeladen.


  • Weitere Informationen

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Stand vom: 20.08.18 | Autor: 


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