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Über uns

Durch Ausbildung die Führung der Streitkräfte unterstützen. Als einzige Schule der Bundeswehr wird hier das Informationstechnik-Fachpersonal aller Dienstgradgruppen der Streitkräfte ausgebildet. Finden Sie zusätzliche Informationen über unter anderem den Auftrag der Schule und ihre Kompetenzen.

Auftrag der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr

Ausbildung für den Einsatz (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Der Auftrag der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr stellt sich wie folgt dar:

  • Die Schule ist die zentrale Ausbildungseinrichtung für streitkräftegemeinsame, lehrgangsgebundene Aus-, Fort- und Weiterbildung des Führungsunterstützungs- und IT-Personals für bedarfsorientierte IT-Ausbildung der Bundeswehr.
  • Sie bildet in streitkräftegemeinsamen und organisationsbereichsspezifischen Lehrgängen nach Vorgaben der jeweiligen Teilstreitkraft / des jeweiligen militärischen Organisationsbereiches und des IT-Direktors auf der Grundlage der IT-Fortbildungsverordnung des Bundes aus.

Organisation

Die Schule für Informationstechnik der Bundeswehr wird von einem Schulkommandeur im Range eines Brigadegenerals geführt und gliedert sich in die Bereiche Schulstab, Lehre und Ausbildung, Zentrale Aufgaben sowie Unterstützung. Der Stellvertretende Kommandeur nimmt in Personalunion die Leitung des Bereiches Lehre und Ausbildung wahr. Die in die Schule integrierte Fachschule der Bundeswehr für Informationstechnik (FSBwIT) ist dem Schulkommandeur unmittelbar zugeordnet.

Gliederung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr

Gliederung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Das Stammpersonal der Schule umfasst mit Stand Januar 2011 derzeit 639 Soldaten und 99 zivile Mitarbeiter. Die Lehrgangsteilnehmer befinden sich zwischen zweitägigen Kurzlehrgängen bis hin zur zweijährigen Fachschulausbildung an unserer Schule. Im Ausbildungsjahr 2010 wurden ca. 6953 Lehrgangsteilnehmer an der IT-SBw ausgebildet, die sich auf ca. 573 Lehrgänge (davon 107 verschiedene Lehrgangstypen) verteilen.

Der Schulstab der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr unterstützt den Schulkommandeur in den Führungsgrundgebieten sowie Technik/Schutz bei der Führung der Schule. Darüber hinaus steuert, koordiniert und überwacht er die der Schule zugewiesenen schulbereichsübergreifenden Aufgaben und erteilt diesbezügliche Aufträge an die unterstellten Bereiche.

Der Bereich Lehre und Ausbildung führt die lehrgangsgebundene Ausbildung in den Lehrgruppen A (Informationsmanagement, luftwaffenspezifische Ausbildung) und B (Informationsübertragung, Informationsverarbeitung) durch.

Die Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Schulbereiches Unterstützung sind bereits am Zielstandort in PÖCKING beheimatet. Im täglichen Dienst ist dieses Personal dem eigenen wie auch den anderen Schulbereichen zur Dienstleistung zugeordnet und erfüllt Aufträge im Rahmen von Personal- und Material-Abstellungen sowie Transport-, Instandsetzungs- und Versorgungsleistungen.

Die Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Zentrale Aufgaben sind für die zentralen Ressourcen der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr verantwortlich wie zum Beispiel die Unterkunftsvergabe oder die Herstellung von Printmedien für den Kernauftrag der Schule.

Kompetenzen

Als einzige Schule der Bundeswehr wird hier das Informationstechnik-Fachpersonal aller Dienstgradgruppen der Streitkräfte ausgebildet.

Die Ausbildungstiefe und die erzielten Qualifikationen orientieren sich an der Informationstechnik-Aus- und Fortbildungsverordnung, an den informationstechnischen Forderungen der vorhandenen modernen Systeme und Netzwerke sowie an den Einsatzszenarien der Systeme. Im Rahmen der Laufbahn- und Dienstpostenausqualifizierung werden alle Feldwebel (allgemeiner Fachdienst) zu Informationstechnik-Administratoren mit den Vertiefungen System- oder Netzwerkadministration ausgebildet. Diese Qualifizierungsstufe entspricht der zivilberuflichen Fähigkeit „Informationstechnik-Spezialist“ nach der Informationstechnik-Aus- und Fortbildungsverordnung. Die Soldaten erwerben die Fähigkeit, selbständig moderne komplexe und heterogene Netzwerke bzw. Systeme zu konfigurieren und zu administrieren. Sie sind mit diesen Qualifikationen mit den Administratoren der zivilen großen Internet- und Handy-Netzwerkbetreiber vergleichbar. Da diese Verordnung sowohl Bundes- als auch Europa-Recht ist, sind diese Abschlüsse europaweit anerkannt. Die Soldaten haben die Möglichkeit diese Abschlüsse zivil zertifizieren zu lassen. Im Rahmen der zivilberuflichen Weiterqualifikation ist nach Erwerb von informationstechnischer Berufspraxis in der Bundeswehr die Fortbildung zum „Operativen Professional“ nach der gleichen Verordnung vorgesehen. Operative Professionals können informationstechnische Projekte alleinverantwortlich leiten und durchführen. Diese Maßnahme wird nach Abschluss von der Industrie- und Handelskammer zertifiziert und entspricht der Fortbildungsstufe 2 (Meister vergleichbar). Auch dieser Abschluss ist europaweit und in vielen Staaten als Bachelorabschluss anerkannt und schafft damit die Voraussetzung ein Masterstudium zu beginnen.

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Stand vom: 17.07.17 | Autor: 


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