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Über uns

Mit den zwei Einsatzzentralen Logistik im Stab des Bataillons wird die logistische Führung einer Logistischen Basis in bis zu zwei Einsatzgebieten parallel sichergestellt. Sie bilden das logistische Steuerungselement einer Logistischen Basis im Einsatzland. Die Einsatzzentrale Logistik ist die „logistische Spinne im Netz“ und arbeitet unmittelbar mit dem Logistikzentrum der Bundeswehr, mit Dienststellen und logistischen Einrichtungen Verbündeter und des Gastlandes sowie mit der gewerblichen Wirtschaft zusammen.

Das Logistikbataillon 171 „Sachsen-Anhalt“ führt im Grundbetrieb die Ausbildung und Inübunghaltung fachlich (logistisch) und allgemeinmilitärisch durch und trägt zur logistischen Leistungserbringung der Bundeswehr bei. Das Bataillon ist befähigt, eine Grundausbildung von bis zu 36 Rekruten durchzuführen, und stellt die Dienstpostenausbildung des logistischen Personals im eigenen Bereich sicher, u.a. die Ausbildung zum Nachschubsoldaten und zum Materialbewirtschaftungssoldaten. Einen Schwerpunkt im Bataillon bildet die einsatzvorbereitende Ausbildung der Soldaten, da sich das Bataillon ca. alle 20 Monate mit umfangreichen Kräften an laufenden Einsätzen beteiligt.

Das Logistikbataillon 171 „Sachsen-Anhalt“ verfügt über knapp 1000 Dienstposten und gliedert sich in Stab und Stabszug sowie 6 Kompanien.

Ein Bundeswehrfahrzeug birgt gerade ein anderes Fahrzeug

Logistik im Einsatz. (Quelle: LogBtl 171)Größere Abbildung anzeigen

Die 1. Kompanie nimmt Aufgaben der Versorgung des Bataillons auf der logistischen Ebene 1 wahr und pflegt die Patenschaft zur Stadt Möckern.

Die 2. und 3. Kompanie sind Nachschubkompanien und betreiben in den Einsatzgebieten einen Basisnachschubpunkt, aus dem heraus die Folgeversorgung des Einsatzkontingentes sichergestellt wird. Die 2. Kompanie pflegt die Patenschaft zur Gemeinde Biederitz und die 3. Kompanie zur Ortschaft Pietzpuhl.

Die 4. Kompanie als Instandsetzungskompanie betreibt in der Logistischen Basis Einsatzland einen Basisinstandsetzungspunkt. Sie ist dazu befähigt, Instandsetzen an spezifischem Gerät der Streitkräftebasis und querschnittlich genutztem Gerät durchzuführen. Die Kompanie pflegt eine Patenschaft zur Ortschaft Reesen.

Die 5. Kompanie als Transportkompanie führt mit unterschiedlichem Großgerät Transporte von Versorgungsgütern aller Art, einschließlich Gefahrgut und Wasser, durch. Darüber hinaus hat sie den Auftrag, die vierteljährliche Grundausbildung von bis zu 36 Rekruten durchzuführen. Sie pflegt eine bereits langjährige Patenschaft zur Ortschaft Grabow.

Die 6. Kompanie ist eine Luftumschlagkompanie und ist dazu befähigt, einen Luftumschlagpunkt zu betreiben. Sie schlägt Versorgungsgüter aller Art, einschließlich Schadmaterial und Gefahrgut, von/auf den Verkehrsträger Luft um. Über den eigentlichen Auftrag hinaus pflegt die Kompanie eine Patenschaft zur Ortschaft Loburg.

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Ein Wappen

Das Wappen. (Quelle: LogBtl 171/)Größere Abbildung anzeigen

Das Wappen des Logistikbataillons 171

Das Wappen des Logistikbataillons 171 „Sachen-Anhalt“ nimmt in seiner Gestaltung Bezug auf den Auftrag des Bataillons und die Garnisonsstadt Burg. Der stilisierte Zahnkranz mit dem darin gekreuzten Schraubenschlüssel und Kanonenrohr sowie der Flügelstab liegen unter einem Kleeblattbogen, der drei gezinkte Türme bekrönt. Diese romanische Stilmerkmale aufweisenden Türme sind dem um 1310 entstandene Stadtwappen von Burg entliehen. Die stilisierten Symbole stellen die dem Bataillon angehörenden Truppengattungen dar. Die beiden Farben Blau und Gold (Gelb) sind die Farben der Stadt Burg. Gleichzeitig ist Blau die Truppengattungsfarbe der Logistik.

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Die Garnisonsstadt Burg

Eine Statue

Namensgeber der Kaserne: Carl Philipp Gottlieb von Clausewitz. (Quelle: LogBtl 171)Größere Abbildung anzeigen

Die Garnisonsstadt Burg ist die Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land in Sachsen-Anhalt und hat ca. 23.000 Einwohner. Sie wird auch die Stadt der Türme genannt und wurde im Jahr 948 erstmals erwähnt. Unter anderem weilten bedeutende Personen der Zeitgeschichte in der Stadt Burg. Zu nennen ist u.a. der Dichter Theodor Fontane, der als Apothekenhelfer in Burg tätig war. Ein besonderer Sohn der Stadt Burg ist Carl von-Clausewitz, dessen Lehren im Buch „Vom Kriege“ festgehalten wurden und heute noch in fast allen Militärhochschulen weltweit gelehrt werden. Seit dem 18. Jahrhundert ist Burg eine Garnisonsstadt. Die Clausewitz-Kaserne am Rande der Stadt ist die militärische Heimat des Logistikbataillons 171 „Sachsen-Anhalt“.

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Sehenswürdigkeiten

Durch die strategisch günstige Lage wurde die Stadt Burg schon in ihrer frühen Entstehung mit Befestigungsanlagen ausgestattet. Einige dieser Anlagen, wie die zahlreichen Türme, sind noch erhalten und prägen das Stadtbild bis heute. Durch Burg führen die „Straße der Romanik“ sowie die „Straße der Rolande“.

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Partnerstädte

Afandou (Griechenland), Gummersbach (Nordrhein-Westfalen), La Roche-sur-Yon (Frankreich), Tira (Israel)

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Fußzeile

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Stand vom: 25.05.16 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.log.log171.ueberuns