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Über uns

Das Spezialpionierregiment 164 stellt die stationäre Unterbringung von Kräften im Einsatz sicher. Hierbei erkundet, plant, baut, richtet ein und betreibt es in Einsatzgebieten Feldlager für die Unterbringung und Versorgung von Einsatzkontingenten, wenn die entsprechende Infrastruktur eines Einsatzlandes nicht vorhanden, oder in nicht ausreichender Qualität zur Verfügung steht. Das Regiment baut und betreibt Feldtanklager und Pipelineanlagen aus Feldpipelinematerial. Es unterstützt im Grundbetrieb die zivile Betreibergesellschaft des CEPS/NEPS durch den Bau und den Betrieb von Ersatzeinrichtungen aus Feldpipelinematerial. Zusätzlich stellt das Spezialpionierregiment 164 Kräfte und Mittel zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücken im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit bereit.

Die 1. Kompanie, die Stabs- und Versorgungskompanie, ist der Dienstleister für das gesamte Regiment. Ihr obliegt die Versorgung des gesamten Regiments mit Munition, Kraft- und Betriebsstoffen, Verpflegung und Material. Daneben hat die Kompanie zwei Wasseraufbereitungszüge und einen mobilen Instandsetzungszug. Die Großgerätegruppe verfügt über diverse Bau- und Pioniermaschinen.

Die 2. – 7. Kompanie sind die sogenannten Feldlagerbetriebskompanien. Sie bestehen aus jeweils zwei Feldlagerbau- und Betriebszügen, sowie einem Versorgungszug mit Verpflegungspersonal. Jeder dieser Betriebszüge ist in der Lage ein Feldlager, bestehend aus Grund- und Betriebsmodul, für die Unterbringung von bis zu 900 Soldaten zu errichten, zu betreiben und zu versorgen. Sanitäts- und nutzerspezifische Anteile sind dabei nicht berücksichtigt.

Die 8. Kompanie ist die sogenannte Pipelinepionierkompanie. Sie baut und betreibt Feldtanklager und Pipelinesysteme unter Beachtung der umfangreichen Auflagen des Umweltschutzes. Für den Bau und Betrieb von Feldtanklagern ist die Kompanie mit drei Zügen ausgeplant. Jeweils eine halbe Zugstärke ist in der Lage, ein Feldtanklager zu errichten und zu betreiben. Hierbei bestimmt der jeweilige Nutzer die Leistungsvorgaben. Wesentliche Leistungsvorgaben für ein Feldtanklager sind die Bevorratungshöhe, die Abgabemenge pro Tag und die Kraftstoffsorten.

Der ZMZ-Stützpunkt ist zur subsidiären Erbringung von besonderen Hilfeleistungen im Katastrophenfall und besonders schweren Unglücken befähigt. Der Stützpunkt verfügt über eine Großgerätegruppe mit Pioniermaschinen verschiedenster Art. Hierzu zählen u.a. Erdarbeitsmaschinen, Schwenklader, Mehrzweckraupen, Hydraulikbagger und Kipper. Zusätzlich verfügt er über einen Zug mit sechs Pionierpanzern „Dachs“.

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Das Wappen

Die Landesfarben des Landes Schleswig-Holstein auf dem Schild zeigen die Zugehörigkeit des Regiments zum nördlichsten Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Die Darstellung des historischen Stadttores aus dem Stadtwappen Husums erinnert auffällig an ein Feldlagertor und weist zusammen mit dem Stapelholmer (Seether) Mörser auf die anfangs dislozierte Stationierung des Regiments in diesen beiden Standorten hin. Es leitet gleichzeitig auf die Aufträge des Regiments über, welche durch den Feldlagerschlüssel symbolisiert werden. Als erstes findet sich der Feldlagerschlüssel für die Feldlagerbetriebskompanien wieder. Weiterhin verdeutlichen die drei Pipelinerohre die Tätigkeiten der Pipelinepionierkompanie. Als verbindendes Element findet sich die Pionierbrücke im Schlüsselbart wieder.

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Stand vom: 13.01.16 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.log.spezpibtl164.ueberuns