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Hybride Kriegsführung in Ulm

Im Rahmen der "Operational Art & Thinking Joint Seminar Series" eröffnete Generalleutnant Richard Roßmanith am 7. November im Europasaal der Wilhelmsburg-Kaserne ein Seminar zum Thema „Hybride Kriegsführung“. Ziel des Seminars war es, ein breites und umfassendes Verständnis für die überaus komplexen und schwer einzuschätzenden asymmetrischen Bedrohungsszenarien zu erzielen.

Mehr als 120 Teilnehmer aus staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen vieler Nationen lauschen gespannt den Ausführungen und Diskussionen der Fachleute.
Hochrangig besetzter Teilnehmerkreis beim Seminar „Hybride Kriegsführung“ in Ulm. (Quelle: Bundeswehr/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

Nicht zuletzt auch für die in 2018 geplante NATO-Zertifizierung sollten diesbezüglich die Fähigkeiten des Kommandos auf operativer Ebene weiter ausgebaut werden. Mehr als 120 hochkarätige Teilnehmer aus zahlreichen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen vieler Nationen folgten gespannt den Ausführungen und Diskussionen der Fachleute. Das besondere Interesse am Thema war durch die überaus aktive Beteiligung in den Diskussionen jederzeit spürbar und setzte sich in den lebhaft geführten Pausengesprächen über alle Ebenen hinweg fort.

Gemeinsam neue Wege beschreiten

Lieutenant General (retired) Sir David Capewell zieht bei seiner Keynote die Zuhörer in seinen Bann.
Lieutenant General (retired) Sir David Capewell fordert auf, neue Wege zu gehen. (Quelle: Bundeswehr/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

In einer spannenden und akzentuiert vorgetragenen Keynote wurden die Zuhörer aufgefordert, althergebrachte Denkstrukturen aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Lieutenant General (retired) Sir David Capewell, ein einsatzerfahrener britischer NATO-General im Ruhestand und “Knight Commander of the Order of the Bath (KCB)”, stellte dabei heraus, man könne der aktuellen asymmetrischen Bedrohung nicht stabil begegnen ohne zu überdenken, wie, warum und womit man zukünftig kämpfen werde. Auch eine konventionelle Abschreckung im Rahmen der NATO-Struktur sei unter diesen Rahmenbedingungen kaum möglich. In den zwei Tagen des Seminars standen unter anderem Podiumsdiskussionen zu den Themen "Ukraine als Fallstudie für hybride Kriegsführung?", "Nationale und gemeinsame Ansätze", "Resilienz als Gegenmittel", "Die Rolle der Wirtschaft" und "Die Rolle von Information und Kommunikation" auf dem Programm.


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Stand vom: 15.12.17 | Autor: 


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