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Neuer Kommandeur an der Führungsunterstützungsschule

Im Rahmen eines feierlichen Appells übertrug der Kommandeur des Führungsunterstützungskommandos der Bundeswehr, Herr Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner, am Mittwoch, den 1. Februar 2017, in der Pöckinger General-Fellgiebel-Kaserne die Führung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr von Herrn Brigadegeneral Dietmar Mosmann an Herrn Oberst Frank Schlösser.

Drei Soldaten stehen nebeneinander vor der Truppenfahne.

Generalmajor Steiner gratuliert altem (li.) und neuem (re.) Schulkommandeur. (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Wie es jedem scheidenden Kommandeur gebührt, sprach Brigadegeneral Mosmann zu Beginn des Appells noch einmal zu den Gästen und zu der angetretenen Formation aus Stammpersonal, Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie dem Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr aus Garmisch-Partenkirchen, geleitet von Oberstleutnant Karl Kriner. „Ich bin dankbar und stolz, dass ich in den vergangenen fast dreieinhalb Jahren ihr Kommandeur sein durfte“, sagte Mosmann und zählte dann in einer kurzen „tour d'horizon“ die Höhepunkte seiner Kommandeurzeit an der Schule auf.

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„Ich melde mich aus dem Funkkreis ab!“

Zwei Soldaten, welche die Hand zum Gruß an der Schläfe haben, laufen die Front angetretener Soldatinnen und Soldaten der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr ab.

Generalmajor Steiner und Brigadegeneral Mosmann schreiten ein letztes Mal gemeinsam die Front ab. (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Zum Schluss seiner letzten Ansprache dankte der scheidende Kommandeur dem Stammpersonal der an den vier Standorten Feldafing und Pöcking sowie Untermeitingen und Kleinaitingen dislozierten Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr: „Ihrer Professionalität und Ihrer Flexibilität verdankt unsere Schule es, dass sie neben der täglichen Ausbildung und Lehre auch unerwartete, kurzfristige oder besondere Herausforderungen erfolgreich bestanden hat. (…) Sie haben ohne großes Aufsehen große Leistungen vollbracht und ich bin stolz auf Sie. (…) Danke für Ihre Arbeit, die ich immer geschätzt habe.“ - Nach der Meldung an den Kommandeur des Führungsunterstützungskommandos der Bundeswehr, Generalmajor Steiner, schritt er mit diesem ein letztes Mal die Front ab.

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Die Zukunft der Führungsunterstützung

Links stehen der neue Kommandeur und rechts der bisherige. Der Kommandeur des Führungsunterstützungskommandos der Bundeswehr steht am Rednerpult. Im Hintergrund befinden sich sitzende Gäste.

Generalmajor Steiner hält seine Ansprache. (Quelle: FüUstgSBw/Monden )Größere Abbildung anzeigen

Auch Generalmajor Steiner, selber ehemaliger Schulkommandeur, begrüßte die Anwesenden. In seiner Ansprache spannte er einen Bogen von den aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen zu möglichen Auseinandersetzungen in der heutigen weitestgehend vernetzten und digitalisierten Welt, dem sogenannten Cyberraum, und ging dann auf die Zukunft der Führungsunterstützung ein: „Zum 1. April erfolgt die Aufstellung des Kommandos Cyber- und Informationsraum, das die oberste Dienststelle des neuen Organisationsbereiches CIR sein wird. Drei Monate später wird dann das Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr in ‚IT-Kommando der Bundeswehr‘ umbenannt und dem Kommando CIR unterstellt. Zeitgleich erhält die Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr die Bezeichnung ‚IT-Schule der Bundeswehr‘.“

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Würdigung des scheidenden Kommandeurs

Zwei Generäle schütteln sich die Hände.

Generalmajor Steiner dankt Brigadegeneral Mosmann. (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Im Folgenden würdigte Generalmajor Steiner den scheidenden Schulkommandeur, der die Führung der Schule am 28. August 2013 übernommen hatte. Er ließ die Höhepunkte seines bisherigen Werdeganges noch einmal Revue passieren und bedankte sich auch persönlich bei Brigadegeneral Mosmann: „Die Schule ist heute eine moderne Dienststelle, die für die Bundeswehr als Ganzes arbeitet und im In- und Ausland höchste Anerkennung genießt. Das ist auch das Ergebnis Ihrer Führung und der hervorragenden Teamarbeit in Ihrem Verantwortungsbereich. Darauf dürfen Sie sehr stolz sein und ich danke Ihnen von Herzen für diese exzellente Arbeit – gut gemacht.“

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Vorstellung des neuen Kommandeurs

General steht am Rednerpult im Hintergrund steht der scheidende General im Stillgestanden.

Generalmajor Steiner stellt Oberst Schlösser vor. (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Dann begrüßte Generalmajor Steiner den Nachfolger, der neben seinen Verwendungen Kompaniechef, Bataillons- sowie Regimentskommandeur im „gelben“ Bereich (in der Fernmeldetruppe des Heeres und im Bereich Führungsunterstützung der Streitkräftebasis) zuletzt Büroleiter, beim Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Markus Grübel, war. „Ich heiße Sie erneut in der Führungsunterstützung der Bundeswehr herzlich willkommen! Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit! Für Ihre fordernde, aber erfüllende Aufgabe wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, eine sichere Hand und das Quäntchen Soldatenglück, das auch der Tüchtigste braucht.“

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Übergabe der Führung und Truppenfahne

General übergibt Truppenfahne an Oberst.

Führung und Truppenfahne in einer Hand (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Danach übertrug Generalmajor Steiner die Führung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr von Brigadegeneral Mosmann an Oberst Frank Schlösser, die neben den militärischen Kommandos gut sichtbar mit der Übergabe der Truppenfahne besiegelt wurde.

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Die große Abschiedstour

General sitzt auf dem Beifahrersitz einer dunkelroten Limousine des Typs Alfa Romeo Giulia und blickt aus dem geöffneten Fenster.

Abschiedsrunde mit einer rassigen roten „Italienerin“ (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Mit dem an der Schule obligatorischen dreifachen „Horrido – Joho!“ auf den scheidenden Schulkommandeur sowie der Bayern- und Nationalhymne endete der feierliche Übergabeappell. Wie in der Bundeswehr üblich, wird der bisherige Kommandeur nicht einfach ziehen gelassen, sondern immer auf besondere Weise vom Appellplatz „chauffiert“. Brigadegeneral Mosmann wurde mit einer Alfa Romeo Giulia noch einmal an der angetreten Paradeaufstellung vorbei und dann vom Appellplatz zum Wirtschaftsgebäude der Kaserne gefahren, wo der anschließende Empfang stattfand.

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Übergabe des „Staffelstabes“

General übergibt den sogenannten „Staffelstab“, ein auf einer Bodenplatte montiertes ansprechendes Rundholz mit den eingravierten Namen aller bisherigen Schulkommandeure, an den Oberst

Brigadegeneral Mosmann überreicht den „Staffelstab“ (Quelle: FüUstgSBw/Monden)Größere Abbildung anzeigen

Beim abschließenden Empfang ergriff der nunmehr ehemalige Kommandeur noch einmal das Wort und bedankte sich mit einem repräsentativen Blumenstrauß bei Frau Birgit Neumann, seiner Mitarbeiterin im Vorzimmer, und ganz besonders bei seiner Gattin, Frau Sophie Mosmann. Dann wurde es noch einmal kurz offiziell: Brigadegeneral Mosmann übergab den „Staffelstab“ mit den eingravierten Namen aller bisherigen Schulkommandeure sowie ein sehr wichtiges Utensil, den grünen Stift des Kommandeurs, an seinen Nachfolger. Als neuer Hausherr fasste sich Oberst Schlösser kurz und präzise: „Der neue Kommandeur hält am ersten Tag noch keine Rede“, und wünschte den Anwesenden noch interessante Gespräche sowie anschließend eine gute Heimreise.

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Stand vom: 09.02.17 | Autor: 


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