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Der große Unterstellungswechsel rüstet für die Zukunft

Mit dem 30. Juni strukturieren sich zwei militärische Organisationsbereiche der Bundeswehr grundlegend neu. Rein protokollarisch ein komplexes Unterfangen, denn beim Unterstellungswechsel auf der Bonner Hardthöhe wechselten nicht nur Dienststellen von der Streitkräftebasis in den Cyber- und Informationsraum. Auch innerhalb der Streitkräftebasis gab es Veränderungen.

Handschlag zwischen zwei Soldaten.
Die Inspekteure besiegeln die Veränderungen. (Quelle: PIZ SKB /Alpers)Größere Abbildung anzeigen

Die erfolgten Neuerungen sind für die Bundeswehr ein wichtiger und grundlegender Schritt sich den sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich zu stellen.

Veränderungen innerhalb der Streitkräftebasis

Angetretene Soldaten mit Truppenfahnen.
Unterstellungswechsel auf der Bonner Hardthöhe. (Quelle: PIZ SKB/Alpers )Größere Abbildung anzeigen

Zu Beginn des Appells unterstellte Generalleutnant Martin Schelleis, der Inspekteur der Streitkräftebasis, das Hannoveraner Kommando Feldjäger der Bundeswehr sowie das ABC-Abwehrkommando der Bundeswehr aus Bruchsal direkt dem Kommando Streitkräftebasis. Beide Kompetenzbereiche stehen exemplarisch für die Zukunft der Streitkräftebasis. Sie sind wichtige multinationale Kernfähigkeiten und stehen gleichzeitig dem Nationalen Territorialen Befehlshaber für seine Aufgaben im Inland unmittelbar zu Verfügung. „Es ist mein Ziel, die Streitkräftebasis zum Vorreiter, Schrittmacher und zentralen Akteur für Führungs-, Koordinierungs- und Unterstützungsleistungen in Europa zu machen.“, erklärte Schelleis. Die starke Vernetzung im internationalen Rahmen trage nicht nur den im Weißbuch 2016 genannten sicherheitspolitischen Entwicklungen, sondern auch den demografische Entwicklungen Rechnung und sei zukunftsweisend.

Von der Streitkräftebasis in den Cyber- und Informationsraum

Soldaten befestigen ein Fahnenband an die Truppenfahne.
Das Kommando CIR erhält seine Truppenteile. (Quelle: PIZ SKB/Alpers)Größere Abbildung anzeigen

Soeben wurde mir durch den Unterstellungswechsel die Verantwortung für die Truppe des Kommandobereichs Cyber- und Informationsraum übertragen und mir wurde das Wichtigste an die Hand gegeben, was ich als Inspekteur brauche: gutes Personal“, so der Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Generalleutnant Ludwig Leinhos. Rund 13.500 Soldaten und zivile Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Teilen der Bundeswehr wurden ihm dabei unterstellt. Mit dem Kommando Informationstechnik der Bundeswehr, dem Kommando Strategische Aufklärung, dem Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr und dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr vereine der Organisationsbereich CIR nun die Elemente, um im Cyber- und Informationsraum die eigenen Systeme zu betreiben und zu schützen, sowie in fremden Systemen aufzuklären und wirken zu können. Bereits seit Anfang April haben die rund 250 Angehörigen des Kommandos Cyber- und Informationsraum einen ersten Grundstein gelegt, um für die neuen Soldaten und Mitarbeiter eine neue Heimat zu schaffen.


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Stand vom: 15.12.17 | Autor: 


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