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Alles aus einer Hand

Das neu aufgestellte Zentrum Kraftfahrwesen der Bundeswehr (ZKfWBw) ist für den Betrieb der Streitkräfte unverzichtbar. Ohne die Spezialisten vom Niederrhein bewegt sich kein Fahrzeug vom Fleck. Denn die Dienstelle macht die gesamte Bundeswehr mobil und ist zugleich ihre größte Ausbildungseinrichtung.

Ein Appell mit Übergabe einer Truppenfahne
Aufstellung des ZKfWBw in Mönchengladbach (Quelle: PIZ SKB/Alpers)Größere Abbildung anzeigen

Eagle, Dingo, Wolf, Leopard oder Boxer – egal welchen Namen oder Bezeichnung ein Fahrzeug trägt: ohne die Spezialisten aus Mönchengladbach-Rheindahlen dreht sich kein Rad. Das Zentrum verwaltet die Fahrzeuge der Bundeswehr und bereitet deren Zulassung vor. Sie ist zugleich Anerkennungsbehörde für alle militärischen Kfz-Sachverständigen, Fahrlehrer und Führerscheininhaber. Letztlich werden auch Panzer und Spezialfahrzeuge für den Straßenverkehr tauglich gemacht. In der eher unscheinbaren Liegenschaft an der Hardter Straße werden unter anderem auch alle Unfälle mit deutschen Militär-Kfz ausgewertet und beispielsweise die Y-Kennzeichen geprägt.

Richtiger Schritt in die Zukunft

Zwei Soldaten schütteln sich die Hände
General Thomas (re.) überträgt das Kommando an Oberstleutnant Sistig. (Quelle: PIZ SKB/Alpers)Größere Abbildung anzeigen

Als einen wichtigen und richtigen Schritt bezeichnete Generalmajor Volker Thomas, Kommandeur des Logistikkommandos der Bundeswehr, die Neuaufstellung des ZKfWBw. Ihm unterstand die bisherige Zentrale Militärkraftfahrstelle als Abteilung Kraftfahrwesen seines Erfurter Kommandos. Doch die vielfältigen Aufgaben sind effektiver von einer selbstständigen Dienststelle zu bewältigen, „bei der die Führung aus einer Hand kommt“, so der General zu den Gründen der Neuaufstellung. „Die neue Dienststelle bleibt damit ein sehr wichtiger Bestandteil des Logistikkommandos“, sagte er in seiner Ansprache während des Appells am 20. April und hob erneut die Bedeutung des Aufgabenspektrums hervor.

Angetretene Formation
Der Aufstellungsappell des neuen ZKfWBw (Quelle: PIZ SKB/Alpers)Größere Abbildung anzeigen

Ganz neu sind die Aufgaben jedoch nicht, denn bereits seit 1956 wird das Kraftfahrwesen unserer Streitkräfte von Mönchengladbach aus verantwortet und verwaltet. Nun obliegt dem neu geschaffenen Zentrum die truppendienstliche und fachliche Führung dieses wichtigen Bereiches, dem ab Juli auch die 20, auf die gesamte Bundesrepublik verteilten, Kraftfahrausbildungszentren unterstellt werden. Insgesamt werden dann mehr als 3.000 Bundeswehrangehörige von Rheindahlen aus geführt. Für diese Konstellation hatte sich der bisherige Abteilungsleiter, Herr Oberst Holger Voß erfolgreich eingesetzt. Erster Kommandeur des ZKfWBw ist Oberstleutnant Robert Sistig, sein bisheriger Stellvertreter.

In erfahrener Hand

Detailaufnahme einer Fahne
Die Truppenfahne der neuen Dienststelle (Quelle: PIZ SKB/Alpers)

Das Zentrum komme mit ihm in äußerst erfahrene Hände, betonten alle Redner am Tag der Indienststellung in ihren Grußworten, darunter Oberst i.G. Jochen Deuer, Chef des Stabes im Erfurter Logistikkomando, der sowohl Sistig, wie auch dem zivilen und militärischen Personal des Zentrums, seine Anerkennung aussprach. „Ich entlasse nunmehr all diese Profis in die Selbstständigkeit. Ein neues Kapitel in der langen Geschichte des Kraftfahrwesens der Bundeswehr wird aufgeschlagen“, sagte er.

Erstmals erhält die Bundeswehr wieder mehr Personal für den Bereich, rund 50 neue Dienstposten entstehen in Mönchengladbach. Aktuell betreut das ZKfWBw fast 70.000 Dienstfahrzeuge, Tendenz steigend. Dazu kommt die Modernisierung der Ausbildung, wie etwa Fernlehrgänge für Fahrerlaubnisanwärter oder amtlich anerkannte Sachverständige.


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Stand vom: 23.07.18 | Autor: 


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