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Auftrag mit Bravour gemeistert

Die Bundeswehr verabschiedet Generalleutnant Richard Roßmanith mit dem Großen Zapfenstreich in den Ruhestand. Neuer Befehlshaber des Ulmer Kommandos ist Generalleutnant Jürgen Knappe.

Drei Generale geben sich die Hand.
Generalleutnant Martin Schelleis (Mitte) vollzog den Führungswechsel von Generalleutnant Richard Roßmanith (links) an Generalleutnant Jürgen Knappe (rechts). (Quelle: MN KdoOpFü/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

Wechsel an der Spitze des Multinationalen Kommandos Operative Führung: Neuer Befehlshaber ist Generalleutnant Jürgen Knappe, der am Mittwoch vom Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, mit der Führung beauftragt wurde. Der 60-Jährige war zuvor Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben in Berlin. Er folgt auf Generalleutnant Richard Roßmanith, der nach fast 45 Dienstjahren am Abend mit einem feierlichen Großen Zapfenstreich im Reduit der Wilhelmsburg aus der Bundeswehr in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Roßmanith war prägende Figur

Ein General übergibt eine Truppenfahne
Generalleutnant Roßmanith übergibt die Truppenfahne an den Inspekteur SKB. (Quelle: MN KdoOpFü/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

Sie haben Ihr Kommando von Anfang an konsequent darauf vorbereitet, neben der etablierten EU-Expertise auch die hohen NATO-Standards für operative Hauptquartiere uneingeschränkt zu erfüllen“, dankte der Inspekteur dem scheidenden Befehlshaber beim Übergabeappell in der Wilhelmsburg. Als „prägende Figur“ habe Roßmanith seine Aufgabe mit „Bravour gemeistert“ und aus dem einstigen „Leuchtturmprojekt  einen etablierten, strahlenden Leuchtturm“ gemacht. Das mit 17 truppenstellenden Nationen multinationale Ulmer Kommando sei wegen seiner Struktur und des Aufgabenspektrums  sowohl in der Bundeswehr als auch international einzigartig. Es decke gleichzeitig drei Führungsebenen im stationären und verlegbaren Einsatz ab. Aufgrund seiner Erfahrungen aus zahlreichen  NATO-Verwendungen und Einsätzen habe Generalleutnant Roßmanith großen Anteil an der „enormen Entwicklung“.

Mammutaufgabe voraus

Soldaten sind bei Dunkelheit angetreten.
Der Große Zapfenstreich für Generalleutnant Roßmanith im Reduit. (Quelle: MN KdoOpFü/Jungnickel)Größere Abbildung anzeigen

Generalleutnant Jürgen Knappe übernehme nicht nur „einen sehr gut aufgestellten und perfekt funktionierenden Organismus“, sondern auch ein gut gefülltes Auftragsbuch. Dazu gehören laut Schelleis unter anderem die bereits im Mai anstehende NATO-Zertifizierung im norwegischen Stavanger, nationale Übungskoordinationen  sowie Vorbereitungen, um im Jahr 2020 als EU-Hauptquartier zu fungieren.

Darüber hinaus komme dem Kommando beim Multinationalisierungsprozess der Streitkräftebasis eine tragende Rolle zu. Sicherheitspolitische Veränderungen erforderten von Deutschland und seinen Partner in NATO und EU ein gemeinsames Agieren. Mit Jürgen Knappe übernehme jetzt ein General das Kommando, der „unbedingt das Zeug hat, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen“, stellte der Inspekteur der Streitkräftebasis fest.

Am Abend wurde Generalleutnant Richard Roßmanith mit dem Großen Zapfenstreich aus der Bundeswehr verabschiedet. Dieses feierliche militärische Zeremoniell für den ranghöchsten General Süddeutschlands intonierten vor mehr als 600 militärischen und zivilen Gästen das Heeresmusikkorps Ulm und der Spielmannszug des Musikkorps der Bundeswehr aus Berlin im Reduit der Wilhelmsburg.

Video: Übergabe Multinationales Kommando Operative Führung

Video: Großer Zapfenstreich


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Stand vom: 23.02.18 | Autor: 


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