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Neue Herausforderung, neuer Chef

Das Aufgaben- und Einsatzspektrum des multinationalen Ulmer Kommandos wird größer. Wesentlichen Anteil daran hat der bisherige Chef des Stabes, Generalmajor Klaus Habersetzer. Sein Nachfolger ist Generalmajor Kai Roland Rohrschneider.

Generalmajor Klaus Habersetzer bekommt von Generalleutnant Jürgen Knappe die Kommandomedaille überreicht.
Als Dank für seine Arbeit überreicht der Befehlshaber, Generalleutnant Jürgen Knappe, die Kommandomedaille an Generalmajor Klaus Habersetzer. (Quelle: MN JHQ PAO/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

Das Multinationale Kommando Operative Führung hat mit Generalmajor Kai Roland Rohrschneider einen neuen Chef des Stabes. Er folgt auf Generalmajor Klaus Habersetzer, der von Ulm nach Kalkar wechselt und als künftiger Kommandeur des Zentrums Luftoperationen in den engsten Kreis der Luftwaffenführung aufsteigt. Die Übergabe der Dienstgeschäfte vollzog der Befehlshaber des Ulmer Kommandos, Generalleutnant Jürgen Knappe, bei der traditionellen sicherheitspolitischen Informationsveranstaltung im Ulmer Kornhaus.

Chef des Stabes alt Generalmajor Habersetzer (links), Befehlshaber Generalleutnant Knappe (mitte) und Chef des Stabes neu Generalmajor Rohrschneider (rechts) schütteln Hände.
Nach der Übergabe der Dienstgeschäfte gibt es für die Presse noch ein gemeinsames Bild. (Quelle: MN JHQ PAO/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

Vielfältige Aufgaben als Chef des Stabes und Standortältester

Jürgen Knappe würdigte Klaus Habersetzer als „profiliert, verständnisvoll und führungsstark“. Als Chef des Stabes habe Habersetzer seit Ende 2012 die Entwicklung des multinationalen Kommandos wesentlich geprägt und großen Anteil an der erfolgreichen Auftragserfüllung dieses Hauptquartiers. Dem Engagement des 61-Jährigen sei es zu verdanken, dass das Kommando in Ulm heute mehr denn je in eine sichere Zukunft blicke, würdigte Knappe vor mehr als 450 militärischen und zivilen Gästen Habersetzers Wirken in der baden-württembergischen Donau-Metropole. Auch als Standortältester habe er herausragende Verantwortung im territorialen zivil-militärischen Netzwerk getragen. Für seine Verdienste zeichnete der Befehlshaber den Scheidenden mit der Kommandomedaille aus.

Nachfolger kennt das multinationale Geschäft

Auf Habersetzer folge mit Generalmajor Kai Roland Rohrschneider ein ebenfalls einsatzerfahrener Heeresgeneral, der gleichermaßen viel Erfahrung in der Stabsarbeit gesammelt und sich in fordernden Truppenführungsverwendungen bewährt habe, sagte Knappe. Vor allem dessen bisherige Tätigkeit als Chef des Stabes US Army Europe in Wiesbaden sei eine „geradezu ideale Vorverwendung“ für die künftige Aufgabe des Ulmer Kommandos.

Generalmajor Klaus Habersetzer im Gespräch mit Generalmajor Kai Ronald Rohrschneider.
Generalmajor Klaus Habersetzer überreicht Generalmajor Kai Ronald Rohrschneider das Kommandowappen für seinen Dienstanzug. (Quelle: MN JHQ PAO/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

Denn mit der Annexion der Krim durch Russland sowie Bedrohungen durch Terrorismus und Cyber-Attacken gehe eine Rückbesinnung auf Fragen der Bündnisverteidigung einher. In diesem Kontext sei im Fall einer militärischen Auseinandersetzung der rückwärtige Raum zur Unterstützung eingesetzter und nachfolgender Kräfte von zentraler Bedeutung.

Dem trage das nordatlantische Verteidigungsbündnis unter anderem mit einem neuen Nato-Unterstützungskommando Rechnung, das in der Ulmer Wilhelmsburg etabliert werde, sagte der Befehlshaber und fügte hinzu: „Welche Anforderungen potenzielle Bedarfsträger an uns stellen werden, weiß keiner besser als Generalmajor Rohrschneider.“

Generalleutnant Jürgen Knappe redet vor seinen Gästen.
Der Befehlshaber, Generalleutnant Jürgen Knappe, informiert die Gäste über die aktuelle sicherheitspolitische Lage. (Quelle: MN JHQ PAO/Süpple)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 13.09.18 | Autor: 


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