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Über uns

Oberammergau hat nicht nur als Passionsspielort und als Ort mit vielen „Lüftlmalereien“ eine Tradition, sondern mittlerweile auch als Heimat renommierter internationaler Ausbildung.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zogen die US Amerikaner in die 1935 gebaute Kaserne ein und gründeten dort die 6819th Information and Education School, später umbenannt in „US Army Intelligence and Military Police School“. Bereits ab März 1953 wurden erste Kurse, welche spezifisch für NATO Kommandeure und Stabsoffiziere entwickelt waren, angeboten. 1966 wurde der für diese NATO Lehrgänge verantwortliche akademische Bereich in das NATO Weapons Systems Department umgegliedert und operationell dem SACEUR unterstellt. Mit der Einführung weiterer Kurse wuchs die Abteilung auf und wurde 1972 als NATO Weapons Systems School ein eigenständiges internationales Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte in Europa.

1975 wurde die Institution zur “NATO School (SHAPE)” und bekam ihre eigene Charta. 2003 wurde sie schließlich als „NATO School“ dem Supreme Allied Commander Transformation (SACT) operationell unterstellt.

Trotz des Namens ist die NATO School kein Teil der NATO Kommandostruktur sondern wie viele unterstützende Einheiten ein multinationales, eigenständiges Gebilde. Deutschland und die USA sind die zwei Rahmennationen, welche Infrastruktur und logistische Unterstützung bereitstellen. Zurzeit stellen 20 weitere Nationen, dabei auch Nicht-NATO-Staaten wie die Schweiz und Österreich, freiwillig Personal für den Schulbetrieb ab. Die Finanzierung der Schule erfolgt hauptsächlich über Kurs- und Konferenzgebühren, welche von den Teilnehmern erhoben werden. Die NATO bietet im Rahmen ihrer Partnerprogramme Staaten auch an, die Teilnahme von Soldaten zu finanzieren und übernimmt dann für diese die Kursgebühren.

Die Lehrgangsteilnehmer kommen aus allen Mitgliedsstaaten der NATO wie auch aus Nationen, die den Staaten des so genannten Mittelmeer-Dialogs oder der „Partnership for Peace“ angehören. Zudem sind auf dem Campus in Oberammergau immer wieder Offiziere aus Ländern wie beispielsweise Argentinien, Australien oder Südafrika zu finden.

Viele Flaggen verschiedener Nationen

International renommiert. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

In über 100 verschiedenen Kursen werden unter anderem gemeinsame Operationen von Streitkräften und die Operationsführung- und Planung behandelt. Aber auch Cyber Defense oder internationales Recht sind vermittelte Inhalte. Die Lehreinrichtung gilt als eine der führenden Akademien auf dem Gebiet der internationalen Sicherheitspolitik. Die Lehrgänge sind nicht nur für Offiziere in Spitzenverwendungen vorgesehen. Auch für Unteroffiziere und Zivilisten sind Ausbildungsgänge im Programm enthalten, oftmals macht gerade die Mischung innerhalb eines Lehrgangs den Erfolg der aktiven Mitarbeit der Kursteilnehmer aus. Einer der Schwerpunkte liegt bei der Vermittlung von praktischen Einsatzerfahrungen. Durch den permanenten Kontakt mit den Einsätzen und operativen Hauptquartieren und durch die Versetzung von entsprechend erfahrenem Personal verfügt die Schule über hochaktuelle Erfahrungswerte aus der Praxis. Außerdem wird ein Schwerpunkt auf das sogenannte „Netzwerken“, den Dialog zwischen den Teilnehmern, gelegt, damit die Zusammenarbeit in der NATO und das gegenseitige Vertrauen gestärkt werden.

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Stand vom: 17.05.16 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.ska.ddo_dta_ns_oberammergau.ueber_uns