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Über uns

Im Laufe seiner rund 60-jährigen Geschichte ist das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr weit umhergereist. In vielen Ländern konnten sich die Menschen am Klang des Orchesters erfreuen. Die weiteste Reise für die Musiker führte sie bisher nach El Paso in Texas, wo sie nach ihrem Einsatz sogar zu Ehrenbürgern ernannt wurden.

Viele Soldaten vor einem Schloss

Edinburgh Military Tattoo 2011. (Quelle: Bundeswehr/Kempe)Größere Abbildung anzeigen

Militärmusiker bereisen immer wieder Länder und Regionen dieser Welt, in der live dargebrachte Musik eine Seltenheit ist. Vor diesem Hintergrund waren auch die Einsätze in Usbekistan, Afghanistan, im Kosovo und in Bosnien nachhaltig eindrucksvoll. Zu den musikalischen Höhepunkten zählt für die Musikerinnen und Musiker des Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr die Teilnahme an großen internationalen Tattoos (Militärmusikfeste). Hier wurde das musikalisch verpackte bayerische Lokalkolorit stets mit Begeisterung aufgenommen und das Orchester im Anschluss frenetisch gefeiert. So zum Beispiel beim Auftritt in Edinburgh, beim größten Militärmusikfestival der Welt. Beeindruckend ebenso, der Auftritt im Rahmen der Internationalen Soldatenwallfahrt im französischen Lourdes vor über 20.000 Konzertbesuchern. Darüber hinaus wird das Gebirgsmusikkorps in der ganzen Republik eingesetzt. Ob Berlin, Hamburg, Mönchengladbach oder Kaiserslautern - ob Konzerte im Südosten oder am Bodensee - überall ist das Gebirgsmusikkorps ein gerngesehener Gast und gefragter Klangkörper.

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Die verschiedenen Besetzungen

5 Personen vor einem Berg

Eine der vielen Besetzungen des Musikkorps. (Quelle: GebMusKorpsBw/Maczioch)Größere Abbildung anzeigen

Innerhalb eines symphonischen Blasorchesters lassen sich viele verschiedene kleinere Ensembles bilden. So gestaltet auch das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen regelmäßig mit einer Vielzahl von Kammermusikbesetzungen die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Dabei gibt es neben dem großen symphonischen Blasorchester auch ein Holzbläserquintett, zwei Blechbläserquintette, eine Stub'n Musi, ein Klarinettenquartett, die Egerländer-Blasbesetzung und natürlich die Alphornbläser. Darüber hinaus bereichern die in Bayern sehr bekannte Diatonische sowie eine Combo (kleine Tanzmusikbesetzung) die musikalische Bandbreite des Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr.

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Im Vordergrund einer Lyra ist ein Edelweiß

Das Logo des Gebirgsmusikkorps. (Quelle: Gebirgsmusikkorps)Größere Abbildung anzeigen

Die Historie des Gebirgsmusikkorps

Als Musikkorps der 1. Gebirgsdivision wurde das heutige Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr 1956 in Sonthofen aufgestellt. Nach zwischenzeitlicher Stationierung in München und Mittenwald fand es 1963 seine endgültige Heimat im weltbekannten Olympiaort Garmisch-Partenkirchen.

Zunächst als musikalischer Botschafter der Gebirgstruppe dienend, untersteht es nach Strukturveränderungen in der Bundeswehr heute dem Zentrum Militärmusik in Bonn. Die Musiker unter dem Edelweiß haben sich - unabhängig ihrer Truppenzugehörigkeit - in dieser Zeit einen festen Platz im Herzen der Bevölkerung erspielt. In zahlreichen Städten und Regionen sind die Konzerte des Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr fester Bestandteil des Kulturkalenders. Viele Millionen Euro wurden in der Vergangenheit für wohltätige Zwecke eingespielt. Höhepunkte seit dieser Zeit waren die musikalische Mitgestaltung der Olympischen Spiele 1972 in München oder die Teilnahme an einer der bedeutendsten Militärmusikshows der Welt 1989 und 1998 in Halifax, Kanada. Besonders zu erwähnen sind auch die Auftritte bei den NATO-Musikfestivals 1995, 2002 und 2014 oder dem Internationalen Tattoo in Hamina/Finnland 1996. Weitere Auslandsreisen führten die Militärmusiker nach Krakau, Polen, nach Avenches, in die Schweiz nach Budapest, Ungarn und sogar über den Polarkreis hinaus nach Bardufoss in Norwegen. Das Gebirgsmusikkorps ist zudem seit 2003 ständiger Gast bei den renommierten Innsbrucker Promenadenkonzerten in der kaiserlichen Hofburg.

Sieben Dirigenten leiteten bisher das Gebirgsmusikkorps; von 1956 bis 1978 Oberstleutnant Werner Zimmermann, von 1978 bis 1987 Oberstleutnant Heinz Dieter Paul, von 1987 bis 1992 Hauptmann Christoph Lieder und von 1992 bis 2001 Oberstleutnant Michael Euler. Von 2001 bis 2007 Oberstleutnant Christoph Scheibling. April 2007 bis 2010 Oberstleutnant Martin Kötter. Oberstleutnant Christian Prchal von 2010 bis 2014. Oberstleutnant Karl Kriner führt seit Mai 2014 das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr und ist damit in seine musikalische Heimat zurückgekehrt.

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Stand vom: 06.06.16 | Autor: 


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