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Über uns

Das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr ist der militärische Partner in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland. Auf Anfrage leistet es Hilfe und Unterstützung, wo immer sie gefordert ist. Es ist Berater für die zivilen Stellen, stellt Kräfte und Fähigkeiten für Hilfseinsätze bereit und übernimmt deren Führung. Sein Leitmotiv lautet: beraten - bereitstellen - führen.

Blick auf ein Gebäude, davor Bäume, ein Schild und eine Figur
Julius-Leber-Kaserne in Berlin: Sitz des Kommandos Territoriale Aufgaben. (Quelle: KdoTA/Pampuch)Größere Abbildung anzeigen

Dem Kommando Territoriale Aufgaben sind die Landeskommandos in den 15 Bundesländern unterstellt sowie vergleichbar die Abteilung Standortaufgaben in Berlin. Die Landeskommandos sind Ansprechpartner der Innenministerien in den Bundesländern. Sie informieren über zur Verfügung stehende militärische Kräfte und Fähigkeiten und nehmen Anträge auf Hilfeleistungen entgegen.

Auf der Ebene der Regierungsbezirke und Landkreise hält ein flächendeckendes Netzwerk von mehr als 30 Bezirks- und über 400 Kreisverbindungskommandos (BVK, KVK) mit ortskundigen Reservisten den Kontakt zu den zivilen Stellen. 30 Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSU-Kompanien) stehen zudem als Teil der territorialen Reserve bereit. Sie übernehmen Wach- und Sicherungsaufgaben von Anlagen und Einrichtungen der Bundeswehr und unterstützen bei Katastropheneinsätzen.

Amtshilfe

Feuerwehr und Soldaten in einer Reihe reichen sich Sandsäcke
Zivil-Militärische Zusammenarbeit beim Hochwasser 2013 (Quelle: KdoTA/Hein)Größere Abbildung anzeigen

Kernauftrag des Kommandos ist die Wahrnehmung des militärischen Anteils in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Dabei spielt die Amtshilfe als Hilfeleistung im Inland eine herausragende Rolle. Das können Hilfseinsätze im Katastrophenfall sein, wie beispielsweise beim Hochwasser im Sommer 2013 oder Unterstützungsleistungen bei Großveranstaltungen oder in der Flüchtlingshilfe, wie im Jahr 2016.

Ob bei Hochwasser, Großveranstaltungen, schweren Unglücksfällen oder in der Flüchtlingshilfe; die Bundeswehr kann durch die Bundesländer um Unterstützung gebeten werden. Dies geschieht auf der Grundlage des Artikels 35 des Grundgesetzes.

Die Operationszentrale

Operatives Herzstück des Kommandos ist die Operationszentrale (OpZ). Hier laufen im Falle eines Hilfseinsatzes alle Fäden zusammen. Im Routinebetrieb werden dort täglich Wetter- und Umweltdaten sowie Meldungen über Vorkommnisse im gesamten Bundesgebiet ausgewertet und ein bundesweites Lagebild erstellt. Sofern Anlass besteht, ist die OpZ in der Lage, kurzfristig die Einsatzbereitschaft zu erhöhen, bis hin zu einem 24-Stunden-Dienst.

Darüber hinaus gehören die Truppenübungsplätze zum territorialen Aufgabenbereich. Im Sinne einer einsatznahen Ausbildung sind sie ein elementarer Bestandteil, um die Soldatinnen und Soldaten bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Die Abteilung „Munitionstechnische Sicherheit, Schießsicherheit, Übungsplätze/Schießanlagen, Flugzieldarstellung“ ist in allen Belangen der munitionstechnischen Sicherheit zentral für die Bundeswehr zuständig.

Das Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit mit Sitz in Nienburg ist verantwortlich für die Ausbildung in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit der Bundeswehr. Es bildet gleichzeitig die Civil-Military-Cooperation, kurz: CIMIC-Komponente für die Auslandseinsätze der Bundeswehr ab.

Übungen

Helikopter lässt Sandsäcke über Wasser ab
Der Einsatz im Katastrophenfall verlangt Können. (Quelle: Weiner)Größere Abbildung anzeigen

Katastrophen, vor allem Naturkatastrophen, sind selten vorhersehbar und machen auch an Landesgrenzen nicht halt. Man kann sich auf Katastropheneinsätze nur vorbereiten, indem man die Verfahren beherrscht, Kräfte und Fähigkeiten trainiert und die Köpfe kennt.

Regelmäßige Übungen über Bundes- und Landesgrenzen hinaus, gemeinsam mit den zivilen Partnern der Blaulicht-Organisationen und Krisenstäben in den Landesministerien sind dafür Voraussetzung. Sie dienen einer weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und zivilen Behörden. Nur so kann die Bundeswehr weiterhin ein starker und zuverlässiger Partner in der Katastrophenhilfe sein.

General Standortaufgaben Berlin

Ein Schild mit einer Aufschrift.
Regionaler Ansprechpartner für die Landeshauptstadt. (Quelle: KdoTA/Kehrberg)Größere Abbildung anzeigen

Mit der Aufstellung des Kommandos Territoriale Aufgaben im Januar 2013 wurde das bis dahin bestehende Standortkommando als militärische Dienststelle im Land Berlin aufgelöst und als Abteilung in das neue Kommando integriert. Die Abteilung Standortaufgaben Berlin erfüllt somit die Funktion eines Landeskommandos. Einer der beiden Stellvertreter des Kommandeurs nimmt die Aufgaben des Generals für Standortaufgaben Berlin wahr.

Der Standort

Die Julius-Leber-Kaserne mit ihren rund 2.000 Soldatinnen und Soldaten und knapp 300 zivilen Angehörigen ist die größte Dienststelle der Bundeswehr in Berlin. Sie liegt im nördlichen Zentrum der Stadt und war bis zur Wiedervereinigung als "Quartier Napoléon" Standort der französischen Alliierten. 1994 übernahm die Bundeswehr die denkmalgeschützte Kaserne. Seit 1995 trägt sie den Namen des Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus, Julius Leber.

In der Kaserne sind unter anderem das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung, das Stabsmusikkorps der Bundeswehr sowie das Feldjägerregiment 1 stationiert. Darüber hinaus sind die Sportfördergruppe Berlin, das Familienbetreuungszentrum, die Kita "Wilde Wiese" und das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum dort ansässig.

Kommandeur

Seit Januar 2018 führt Generalmajor Carsten Breuer das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr.


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Stand vom: 17.05.18 | Autor: Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr


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