Logo führt zum Auftritt der Streitkräftebasis

Sie sind hier: Startseite > KdoTerrAufgBw > LKdo Bayern > Über uns 

Über uns

Hauptaufgaben des Landeskommandos Bayern sind die Beratung der Katastrophenschutzbehörden auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene sowie die zivil-militärische Zusammenarbeit. Im Katastrophenfall berät das Landeskommando, es informiert und trainiert beorderte und nicht beorderte Reservisten in Bayern. Darüber hinaus stellt die militärische Dienststelle Leistungen im Rahmen Host Nation Support sicher.

Mehrere Personen besprechen sich
Zivil-Militärische Zusammenarbeit. (Quelle: LKdo Bayern)Größere Abbildung anzeigen

Die Soldaten des Landeskommandos koordinieren militärische Hilfseinsätze bei Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen mit Dienststellen der zivilen Verwaltung und Hilfsorganisationen. Zur Bewältigung dieser zusätzlichen Aufgaben ist das Landeskommando personell aufgewachsen. Es verfügt über einen Stab mit allen Führungsgrundgebieten.

Mehrere Soldaten besprechen sich mit Zivilisten.
Berater der Katastrophenschutzbehörden. (Quelle: LKdo Bayern)Größere Abbildung anzeigen

Dem Landeskommando Bayern sind sieben Familienbetreuungszentren unterstellt. Es fungiert als Ansprechpartner für die Familien und Angehörigen der sich im Auslandseinsatz befindlichen Soldaten der bayerischen Truppenteile. Etwas mehr als 200 aktive Soldaten sowie zivile Mitarbeiter sind in diesem Kommando tätig, dazu zählen auch drei Sportfördergruppen, die Sportlehrer „Truppe“ und die Jugendoffiziere. Etwa ein Viertel aller Mitarbeiter ist im zentralen Stab in München beschäftigt, alle anderen sind auf 28 Standorte im Freistaat Bayern verteilt.

nach oben

Stärke im Süden

Soldaten werfen sich Sandsäcke zu.
Teamwork - Hand in Hand. (Quelle: LKdo Bayern)Größere Abbildung anzeigen

Bayern ist mit 12,6 Mio. Einwohnern und über 70.000 Quadratkilometern das flächengrößte deutsche Bundesland und das zweitstärkste Bevölkerungsland. Seine Landesgrenzen verlaufen entlang der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen sowie entlang der ausländischen Nachbarstaaten Österreich und Tschechien. Um Sicherheit in dieser Region zu gewährleisten, ist eine gut strukturierte und effektive Verbindungsorganisation erforderlich.

Um eine enge und effiziente Zusammenarbeit sicherzustellen, wurden in den letzten Jahren 103 nicht aktive, leistungsfähige Verbindungskommandos aufgestellt, die vom Kommando ausbildet, geführt und betreut werden. In der Fläche Bayerns sind dem Stab des Landeskommandos drei Regionalstäbe unterstellt; sie dienen als direkte Ansprechpartner des Kommandos in der Fläche sowie als Anlaufstelle für die BVK/KVK.

In 96 Kreis- und 7 Bezirksverbindungskommandos (KVK/BVK) sind erfahrene Reservisten eingesetzt, je Kommando zehn Reservisten, also 1030, mit Sanitätspersonal sogar zwölf Reservisten, dies entspricht insgesamt 1.236 Reservisten. Sie nehmen eine wichtige Funktion, im Rahmen des Katastrophenschutzes als Bindeglied zum zivilen Bereich ein. Außerdem hat sich die Einrichtung von sieben Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSU) in allen bayerischen Regierungsbezirken überaus gelohnt. Ihre Einsätze tragen sowohl was die Repräsentanz der Truppe in der Bevölkerung, als auch was ihre Leistungsfähigkeit anbelangt, zum Output des Landeskommandos bei.

Die Bundeswehr optimierte ihre Verfahrensabläufe in der Zusammenarbeit mit Land, Bezirken, Kreisen und kreisfreien Kommunen und stellte mit dieser Struktur ebenengerechte Arbeitsbeziehungen her, die sich bewährt haben. Die BVK/KVK werden vom Landeskommando ausbildet, geführt und betreut.

nach oben

Freiwillige, beorderungsunabhängige Reservistenarbeit

Ein Soldat hinter einem Gebüsch.
Reservistenarbeit - die Stütze des Landeskommandos. (Quelle: LKdo Bayern)Größere Abbildung anzeigen

Eine weitere Aufgabe des Landeskommandos ist die freiwillige, beorderungsunabhängige Reservistenarbeit für rund 150.000 verbandlich organisierte Reservisten in Bayern. Diese Aufgaben werden vom Landeskommando Bayern und seinen Regionalstäben in Nürnberg, Kleinaitingen und Bogen wahrgenommen. In den Regionalstäben sind derzeit etwa 15 Dienstposten für aktive Soldaten plus 30 Dienstposten für Reservisten eingeplant.

nach oben

Neue Herausforderungen

Ein Schlauchboot besetzt mit Soldaten.
Im Katastrophenfall Herausforderungen meistern. (Quelle: LKdo Bayern)Größere Abbildung anzeigen

Die Freiwilligenarmee und die damit verbundenen, geringeren Umfangszahlen wirken sich nicht nur auf die Präsenz der Bundeswehr in der Fläche, sondern auch auf die Bedeutung der qualifizierten, einsatzwilligen Reservisten für die Bundeswehr aus. Derzeit unterliegen in Bayern noch über 90.000 Reservisten der Dienstleistungsüberwachung (früher Wehrüberwachung). Damit ist die Bedeutung des einzelnen Reservisten für die Bundeswehr nicht nur in dieser Hinsicht deutlich gewachsen. Die Reserve muss in der neuen Struktur mehr leisten, und sie wird vielfältiger.

Auf der Basis der 2012 erlassenen Konzeption der Reserve (KdR) sind die bereits erwähnten Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) mit entsprechenden Aufstiegsmöglichkeiten für die Reservisten entstanden. Im Freistaat Bayern bedeutet dies, straffere Strukturen bei gleichzeitigem Erhalt der Bundeswehr in der Fläche zu schaffen. Aus dieser Notwendigkeit entstand die Idee, die derzeitige Arbeitsgliederung der Reservistenarbeit im LKdo Bayern in die neue Struktur zu überführen. Die neue Struktur hat sich als zweckmäßig erwiesen. Es war der richtige Schritt, um das Kommando zukunftsfähig aufzustellen.

nach oben

Das Wappen

Ein Wappen
Das Wappen des Landeskommandos Bayern. (Quelle: LKdo Bayern)Größere Abbildung anzeigen

Das Wappen des Landeskommandos Bayern ist gotisch, durch eine von links unten nach rechts oben verlaufende schwarze Trennungslinie in zwei Flanken geteiltes Wappen; die obere linke Flanke ist gestaltet durch ein weiß-blaues Rautenmuster; die untere rechte Flanke in den Farben schwarz-rot-gold; zentral im Wappen befindet sich eine Gemeinfigur in Form des großen bayerischen Staatswappens, links und rechts zwei auf zwei Hinterbeinen stehende goldene Löwen mit roten Zungen, die in der Mitte ein Wappen in der Form einer goldenen Volkskrone halten; in diesem geviertelten Schild, links oben auf schwarzem Hintergrund, ist zentral eine Gemeinfigur in Form eines stehenden goldenen Löwen mit roter Zunge zu sehen, rechts oben auf rotem Hintergrund der „Silberne Fränkische Rechen“. Links unten auf weißem Hintergrund ist eine Gemeinfigur in Form eines aufgerichteten, blauen, goldbewehrten Panthers dargestellt und unten rechts auf gelbem Hintergrund eine Gemeinfigur in Form von drei übereinander angeordneten, herschauenden, schwarzen, rotbewehrten Löwen; zentral im geviertelten Schild ist ein weiß-blau-gerautetes Wappen.

nach oben


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 19.06.18 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.terraufg.lkdoby.ueberuns