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AGA für Ungediente: Reservisten bilden Reservisten aus

Kathi und ihre Kameraden haben das Pilotprojekt Allgemeine Grundausbildung (AGA) für Ungediente erfolgreich abgeschlossen. Erstmals hat die Ausbildung in Modulen stattgefunden.

Gruppenbild.

Die Rekruten der AGA für Ungediente. (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

Mit einem achttägigen Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz ist die AGA für Ungediente des Regionalstabs Süd zu Ende gegangen. Auf dem Heuberg nahe Stetten am kalten Markt ging es ins Biwak, zu Märschen und zur praktischen Prüfung. Die angetretenen elf Rekruten absolvierten erfolgreich alle Stationen des Prüfungsparcours und sind somit vollwertige Sicherungssoldaten, die in den RSU-Kompanien Schwaben und Oberbayern weiter ausgebildet und eingesetzt werden.

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Neue Struktur der AGA in Wochenendmodulen

Soldaten marschieren.

Ein Gefechtsmarsch ist kein Spaziergang. (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

„Ich persönlich bin an meine körperlichen Grenzen gestoßen. Deshalb bin ich auch superstolz, dass ich als einzige Frau die AGA für Ungediente komplett absolviert und bestanden habe“, berichtet die frischgebackene Gefreite Kathi Neumeier. Die 27-jährige Industriekauffrau aus Memmingen darf stolz auf sich sein, ebenso wie ihre zehn männlichen Kameraden, die mit ihr die Ausbildung durchlaufen haben. Sie alle schwärmen von den Erlebnissen während der Ausbildung und der guten Kameradschaft.

Soldaten in Stellung

Volle Konzentration beim Gefechtsschießen (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

An vier Wochenenden, verteilt auf knapp einem Jahr, wurden die Rekruten jeweils von Freitag bis Sonntag zu Sicherungssoldaten ausgebildet und auf den achttägigen Truppenübungsplatzaufenthalt vorbereitet. Die Aufteilung der AGA in Wochenend-Module ist neu und wurde innerhalb dieses Pilotprojekts zum ersten Mal in dieser Form angeboten. Dadurch soll die AGA besser mit Beruf und Privatleben der Rekruten vereinbar werden. Die Ausbilder, unterstützt von aktiven Soldaten, sind selbst aktive Reservisten der RSU- Kompanien Schwaben und Oberbayern. Federführend für das Projekt war der Regionalstab Süd des Landeskommando Bayern.

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Gemeinsame Übung mit Reservisten

Nicht nur die die Rekruten der AGA waren auf dem Truppenübungsplatz aktiv, sondern auch ein Zug der RSU-Schwaben sowie drei Züge der RSU-Oberbayern waren mit auf dem Heuberg, um ihre Kenntnisse aufzufrischen und zu optimieren. Das rund 48 Quadratkilometer große Gelände bietet fast grenzlose Übungsmöglichkeiten für die Gefechts- und Schießausbildung. Mit großem Engagement und Einsatzwillen trainierten die rund 70 angereisten Reservisten verschiedenste Szenarien der infanteristischen Ausbildung.

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Biwak - mit vier Klimazonen

Zeltaufbau.

Zusammenhalt beim Einrichten des Biwaks. (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

Wer sich unter einem militärischen Biwak ein Campingwochenende vorstellt, hat falsch gedacht. Vor allem, wenn das Biwak im Herbst stattfindet. Diese Erfahrung machten die jungen Rekruten gleich zu Beginn ihres Aufenthalts. Denn abgesehen von der spartanischen Ausrüstung für die zwei Tage und Nächte und der einfachen Verpflegung mit dem berühmten EPA-Paket wurden den AGA-Teilnehmer auch vier Klimazonen geboten, von kaltem Schneegraupeln über Regen und Herbstnebel bis zu Sonnenschein reichte das Spektrum bis zum Sonnenschein. Entsprechend unterschiedlich waren auch die Rückmeldungen zum Biwak, bei dem neben der Übernachtung im Freien auch Feuerstellenbau, militärische Streife und Wache trainiert wurden. Während die Einen vom Biwak schwärmten, waren die Anderen nur noch froh, in einem Bett zu liegen.

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Panzerfaust – das Highlight der Schießausbildung

Scharfer Schuss mit der Panzerfaust

Scharfer Schuss mit der Panzerfaust (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

Auf die Frage, was ihnen bei der AGA am besten gefallen habe, antworteten nahezu alle Rekruten: „die Schießausbildung“. Obwohl bereits während der ersten Wochenendmodule der korrekte und sichere Umgang mit den Handfeuerwaffen G36 und P8 geübt worden war, brachte der Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz weitere Highlights. Der geleitete Feuerkampf und der scharfe Schuss mit der Panzerfaust bleiben den Rekruten sicherlich noch lange in Erinnerung.

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Rekrutenprüfung – geschenkt wird nichts

Hiba

Auf der Hindernisbahn ist Teamgeist gefordert. (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

Am Ende des Truppenübungsplatzaufenthaltes und der AGA mussten die Rekruten ihr Erlerntes im Rahmen eines sechs Stationen umfassenden Parcours in einer praktischen Prüfung unter Beweis stellen. Im Anschluss folgten ein rund zweistündiger Gefechtsmarsch sowie das Überwinden der Hindernisbahn. Hier wurde den Rekruten nochmals alles an mentaler und körperlicher Fitness abverlangt.

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Beförderung - es ist geschafft

Soldaten werden befördert.

Oberst Roland Hettmer übernimmt die Beförderung. (Quelle: LKdo BY/Scheller)Größere Abbildung anzeigen

Der Rahmen konnte nicht würdiger sein. Im Beisein aller Übungsteilnehmer und des Stammpersonals des Regionalstabs Süd verlas der Kommandeur, Oberst Roland Hettmer, die Beförderungsurkunden, und die Rekruten erhielten nicht nur ihre Gefreiten-Schulterklappen, sondern auch das grüne Jägerbarett und die dazugehörigen Litzen. Abschließend wurden die Rekruten von ihren künftigen Zugführern in den Kameradenkreis der RSU-Kompanien aufgenommen. Auch bei den RSU-Kompanien gab es zahlreiche strahlende Gesichter. Denn zwölf Reservisten wurden ebenfalls befördert.

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…und es geht weiter

Wollt Ihr Euch wie Kathi und ihre Kameraden als Reservist bei der Bundeswehr engagieren? Dann kommt am Samstag, den 11.11.2017 von 10:00 – ca. 15:00 Uhr zur Informationsveranstaltung des Regionalstabes SÜD in die Ulrichskaserne nach Kleinaitingen. Bitte meldet euch dazu bis zum 27.10.2017 unter Tel: 08232-907-7636 oder per Mail unter rsu-schwaben@bundeswehr.org an.

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Stand vom: 20.10.17 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.terraufg.lkdoby.ueberuns.aga_by