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Über uns

Das Landeskommando Sachsen-Anhalt mit Sitz in Magdeburg ist Repräsentant der Bundeswehr im Bundesland, Vertreter gegenüber den Medien und vor allem kompetenter Ansprechpartner für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit.

Ein Soldat vor einem Hubschrauber mit Sandsack

Das Landeskommando Sachsen-Anhalt – kompetenter Partner im Katastrophenschutz. (Quelle: LKdo ST/Hollinde)Größere Abbildung anzeigen

Das Landeskommando ist zuständig für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit mit den zivilen Dienststellen und Behörden des Bundeslandes. Bei besonders schweren Unglücksfällen oder Katastrophen koordiniert das Landeskommando die Unterstützung durch die Bundeswehr in Absprache mit den zivilen Katastrophenschutzstellen und den Verbänden/Dienststellen der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt und bereitet entsprechende Maßnahmen vor. Es betreut die freiwillige Reservistenarbeit in Zusammenarbeit mit dem Landesverband des Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. in Sachsen-Anhalt und ist insbesondere zuständig für die Führung und Ausbildung der Reservisten in 14 nichtaktiven Kreis- (KVK) und einem nichtaktiven Bezirksverbindungskommando (BVK) als Verbindung zu den Landkreisen, kreisfreien Städten und dem Landesverwaltungsamt. Des Weiteren arbeitet es mit den Medien im Land Sachsen-Anhalt zusammen und koordiniert die allgemeine Informationsarbeit der Bundeswehr. Als Repräsentant der Bundeswehr stellt es darüber hinaus die Beratung für alliierte/befreundete Streitkräfte in Sachsen-Anhalt sicher.

Einzelaufgaben

Ein Soldat bei einem Interview

Pressearbeit im Bundesland. (Quelle: LKdo ST/Fließ)Größere Abbildung anzeigen

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Aufgaben ist die Beratung der Katastrophenschutz-behörden auf Landesebene. Hier können Kenntnisse über Gefahren und Informationen zu potentiellen Gefahrenschwerpunkten zur Verfügung gestellt und Vorschläge über einzuleitende Gegenmaßnahmen gemacht werden. Das Landeskommando übernimmt die Identifizierung dazu nötiger und möglicher Bundeswehrkräfte in Sachsen-Anhalt und deren Beratung über Ablauf, Verfahren und Zuständigkeiten beim Einsatz im Rahmen von Hilfeleistungen. Die Beratung und Einweisung der Standortältesten der militärischen Organisationsbereiche in die Aufgaben, Verfahren und Zuständigkeiten im Rahmen der dringenden Nothilfe wird ebenfalls sichergestellt.

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Die Aufgaben der Bezirksverbindungskommandos

  • beratende Teilnahme an den Sitzungen der Katastrophenschutzbehörden des Landesverwaltungsamtes oder vergleichbarer Behörden,
  • Auswertung der Katastrophenschutzpläne hinsichtlich der potentiellen Gefahrenschwerpunkte,
  • Identifizierung möglicher Unterstützungsforderungen an die Bundeswehr.

Aufgaben im Katastrophenfall:

  • Beraten des Verantwortlichen für Krisenbewältigung bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr,
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Koordination der Aufnahme der Unterstützungskräfte der Bundeswehr,
  • Unterstützung der örtlichen militärischen Führer bei der Beurteilung der Katastrophenlage im Hinblick auf Möglichkeiten der Unterstützung,
  • Unterstützung bei der Koordination des Einsatzes der Unterstützungskräfte der Bundeswehr mit den zivilen Verantwortlichen für Katastrophenbewältigung,
  • Weiterleiten von Unterstützungsforderungen an die Bundeswehr zum Landeskommando

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Die Aufgaben der Kreisverbindungskommandos

  • beratende Teilnahme an den Sitzungen der Katastrophenschutzbehörden der Landkreise oder kreisfreien Städte,
  • Auswertung der Katastrophenschutzpläne der Landkreise oder kreisfreien Städte hinsichtlich der potentiellen Gefahrenschwerpunkte,
  • Identifizierung möglicher Unterstützungsforderungen an die Bundeswehr

Aufgaben im Katastrophenfall:

  • Beraten des Verantwortlichen für Krisenbewältigung (Landrat/Oberbürgermeister) bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr,
  • Einsatz und Führung einer schichtfähigen militärischen Unterstützungszelle (einschließlich Verbindungspersonal des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr) im zivilen Katastrophenstab,
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Koordination der Aufnahme der Unterstützungskräfte der Bundeswehr,
  • Unterstützung der örtlichen militärischen Führer bei der Beurteilung der Katastrophenlage im Hinblick auf Möglichkeiten der Unterstützung,
  • Unterstützung bei der Koordination des Einsatzes der Unterstützungskräfte der Bundeswehr mit den zivilen Verantwortlichen für Katastrophenbewältigung,
  • weiterleiten von Unterstützungsforderungen an die Bundeswehr zum Landeskommando,
  • Verbindung halten und Informationsaustausch mit den Beauftragten der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit benachbarter Landkreise/Kreisfreier Städte.

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Die Aufgaben der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte

In Sachsen-Anhalt sind Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) ein wichtiges Element der Territorialen Reserve und sollen zur Verstärkung der aktiven Verbände im Bereich Heimatschutz aufgestellt und ausgebildet werden. Sie sind eine Grundlage für den mittelfristigen Aufwuchs der Streitkräfte. Das Aufgabenspektrum reicht vom Objektschutz über Sicherungsaufgaben bis hin zur unterstützenden Hilfeleistung:

  • Wahrnehmen von Wach- und Sicherungsaufgaben,
  • Unterstützung bei Großvorhaben und Projekten,
  • Einsatz im Rahmen des Naturkatastrophenschutzes.

Die „RSU-Kompanie Sachsen-Anhalt“ wird mit etwa rund 110 Reservistinnen und Reservisten aufgestellt.

Für weitere Informationen stehen im Download-Bereich Flyer zur Verfügung.

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Stand vom: 03.06.16 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.terraufg.lkdost.ueberuns