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Über uns

Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)ist die Visitenkarte der Bundeswehr. Die Soldatinnen und Soldaten stehen als Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland beim Empfang von Staatsgästen in der ersten Reihe.

Aufstellung Wachbataillon in den Uniformen von Heer, Luftwaffe und Marine

Im Wachbataillon sind alle Uniformen der Streitkräfte vertreten (Quelle: Bw/Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Abwechslungsreiche Einsätze zu Ehren von Staatspräsidenten und Regierungschefs sowie für hohe militärische Abgesandte aus dem Ausland gehören zu diesem öffentlichkeits­wirksamen Dienst. Ob Großer Zapfenstreich, Ehrenposteneinsatz oder Salutschießen - der militärische Ehrendienst ist einer der traditionsreichsten Bereiche in der Bundeswehr.

Neben dem Ehrendienst gehört auch die Sicherung des Regierungssitzes und des Verteidigungsministeriums zu den Aufgaben des Wachbataillons BMVg.

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60 Jahre Wachbataillon

Protokollsoldaten vor einem blau-weißen Schaumstoffsymbol 60 Jahre WachBtl

60 Jahre im Dienst für das strenge Protokoll (Quelle: Bw/Hannemann)Größere Abbildung anzeigen

Am 16. Februar 1957 wurde das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung als einer der ersten Verbände der Bundeswehr aufgestellt und übernahm die militärische Repräsentation der Bundesrepublik Deutschland. Sein ursprünglicher Sitz war die Brückberg-Kaserne in Siegburg.

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 begannen protokollarische Einsätze in Berlin schnell zuzunehmen. Im April 2014 verabschiedete sich das Wachbataillon nach 55 Jahren endgültig vom Standort Siegburg und stationierte die rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten komplett in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin.

Seit Januar 2016 ist Oberstleutnant Patrick Bernardy Kommandeur des Wachbataillons.

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Semper talis

Soldaten des Wachbataillon in Luftwaffenuniform mit Weißzeug

Das Drillteam im Wachbataillon beherrscht komplexe Choreografien (Quelle: Bw/Neumann)Größere Abbildung anzeigen

„Semper talis“ (stets gleich gut) lautet der Leitspruch des Bataillons. Jeder Schritt, jeder Griff muss sitzen. Das Präsentieren der entladenen Gewehrmagazine der Karabiner ist Ausdruck der friedlichen Absicht des Gastgebers.

Die Ausbildung der Rekruten ist anspruchsvoll. Nach der Grund- und Protokollausbildung folgt eine infanteristische Ausbildung im Gefechtsdienst und eine einsatzvorbereitende Ausbildung.

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Zeichen der friedlichen Absicht

Soldaten schießen aus Kanonen

Das Salut-Schießen gilt als Ehrerweisung für den Staatsgast und ist Zeichen der friedlichen Absicht des Gastgebers (Quelle: Bw/WachBtl)Größere Abbildung anzeigen

Zur Begrüßung von Monarchen oder Staatsgästen, die erstmals den Boden der Bundesrepublik Deutschland betreten, werden 21 Salutschüsse aus Feldhaubitzen abgegeben. Auch sie sind Zeichen einer friedlichen Absicht.

Diese Tradition geht auf die Seefahrt im 14. Jahrhundert zurück. Damals schossen die Schiffe ihre 20 Bordkanonen leer, bevor sie in einen Hafen einliefen. Der Hafen antwortete mit einem Schuss. Damit war die beiderseitige friedliche Absicht bestätigt.

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Stand vom: 13.09.17 | Autor: 


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