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Über uns

Das Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (ZentrZMZBw) ist die dritte Generation CIMIC (Civil Military Cooperation) in der Bundeswehr. Bereits Ende 2001 wurde der Verband aus Truppenteilen von Heer, Luftwaffe und Marine als Teil der neugeschaffenen Streitkräftebasis in der Clausewitz-Kaserne der Garnisonstadt Nienburg an der Weser aufgestellt. Es umfasst nach der Anfang 2013 durchgeführten Neuausrichtung der Bundeswehr 300 Soldatinnen, Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon leisten 216 ihren Dienst im Standort Nienburg, 81 arbeiten in 15 Landeskommandos und drei an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr/Ahrweiler.

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Wappen des CIMIC Btl 100. (Quelle: ZentrZMZBw)

Erste Generation: CIMIC Bataillon (Indienststellung 28. März 2003)

Die „Geburtsstunde“ von CIMIC schlug mit dem Beginn des NATO-Einsatzes SFOR in Bosnien und Herzegowina. Sollten Streitkräfte in den Szenarien des Kalten Krieges noch in einem Umfeld ohne Zivilbevölkerung agieren – sie galt schlichtweg als evakuiert – sah die Einsatzrealität auf dem Balkan ganz anders aus: Die Bundeswehr musste ihren militärischen Auftrag inmitten der Bevölkerung und im engen Verbund mit internationalen Organisationen erfüllen. Mit der Aufstellung des CIMIC Bataillons 100 in Nienburg, im Jahr 2003, wurde dem veränderten Szenario und dem damit verbundenen Ruf nach CIMIC-ausgebildeten Soldaten Rechnung getragen. Die Gewährleistung der Flüchtlingsrückkehr und die damit verbundene infrastrukturelle Aufbauarbeit standen damals im Vordergrund der CIMIC-Arbeit.

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Wappen des CIMIC Zentrum. (Quelle: ZentrZMZBw)

Zweite Generation: CIMIC Zentrum (Indienststellung: 04. Mai 2006)

Der Auftrag des CIMIC-Zentrums orientierte sich zu 100 Prozent an den Anforderungen der Auslandseinsätze.
Stand während des Einsatzes auf dem Balkan die infrastrukturelle Aufbauarbeit im Focus stellte das CIMIC-Zentrum nun Personal bereit, das lage- und auftragsabhängig Informationen zur Zivilen Lage auswertete und damit zur Beurteilung der Gesamtlage im Einsatzraum der NATO-Truppen beitrug. Zudem rückte die Beratung des militärischen Führers für die Zusammenarbeit mit zivilen Organisationen vor Ort in den Vordergrund.

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Wappen des Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr. (Quelle: ZentrZMZBw)

Dritte Generation: Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (Indienststellung: 26. November 2013)

Das neue Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (ZentrZMZBw) ist das Kompetenzzentrum für den Aufgabenbereich Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (ZMZBw).
Das Betätigungsfeld des Zentrums umfasst somit nicht mehr nur Aufgaben, die in Verbindung mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr stehen, sondern auch die lehrgangsgebundene Ausbildung und die Weiterentwicklung der Fachaufgabe Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr.
Durch Schaffung einer wissenschaftlichen Analysefähigkeit in der Abteilung Weiterentwicklung wird die ZMZBw-fachliche Beratung und Analyse für Ausbildung, Einsatz und Weiterentwicklung optimiert. Diese Fähigkeit steht natürlich auch für das Inland zur Verfügung.
Darüber hinaus unterstützt das Zentrum bei Ausbildung, Übung und im Einsatz deutschlandweit die Landeskommandos bei der Koordinierung der Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe, Hilfeleistung bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen im Inland.
Das Manöverelement des neuen ZentrZMZBw sind die beiden Einsatzbereiche. Hier sind die gut 200 Einsatzkräfte beheimatet, welche die Aufgaben in den nationalen und multinationalen Einsätzen der Bundeswehr wahrnehmen.
Das Zentrum fungiert darüber hinaus auch als Übungszentrum und -plattform für Aufgaben der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt aller Bemühungen und Maßnahmen des Zentrums Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr steht der Gedanke, die Interaktion zwischen militärischen und zivilen Akteuren zu fördern, um so das Erreichen gemeinsamer, ziviler und militärischer Ziele, zu gewährleisten.

Mit Abstellungen beteiligt sich das ZentrZMZBw am ISAF-Einsatz in Afghanistan, dessen Folgemission Resolute Support Mission (RSM), dem KFOR-Einsatz, verschiedenen UN-Missionen/Einsätzen, der European Training Mission Somalia (EUTM SOM) und der European Forces Republic Central Africa (EUFOR RCA). Außerdem waren die Soldaten des Zentrums bereits auf den vorangegangenen Balkaneinsätzen und der European Training Mission Somalia in Uganda im Einsatz. Damit leistet dieser Verband einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der jeweiligen Missionen.

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Stand vom: 03.06.16 | Autor: 


http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.terraufg.zentrzmzbw.ueberuns