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Über uns

Das Militärhistorische Museum (MHM) in Dresden ist das Leitmuseum der Bundeswehr. Mit dem Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow und einem Ausstellungsanteil im Zeughaus auf der Festung Königstein (Sächsische Schweiz) sind dem Militärhistorischen Museum zwei Häuser mit eigenem Profil angegliedert.

Eine Nachtaufnahme eines Gebäudes

Auch bei Nacht beeindruckend - Das Militärhistorische Museum (Quelle: PIZ SKB)Größere Abbildung anzeigen

Das Militärhistorische Museum hat den Auftrag, die deutsche Militärgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart im historischen Gesamtzusammenhang darzustellen. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der militärischen Entwicklung in Deutschland seit 1945. Hier liegt besonderes Gewicht auf der Geschichte der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee in ihrer Einbindung in die jeweiligen Bündnissysteme bis in die heutige Zeit. Neben dem Auftrag zum Ausstellen gehören Bildung und Forschung sowie Sammeln, Bewahren und Erhalten zur übergeordneten Aufgabe des MHM.

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Leitgedanken des Museums

Ein Hinweisschild

Die Dauerausstellung bestehend aus verschiedenen Themenparcours. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Multiperspektivisch, kritisch modern und auf der Höhe der Forschung – so möchten wir Militärgeschichte begreifen und erzählen. Wir verstehen unser Museum nicht primär als technikgeschichtliches, sondern als modernes kulturhistorisches Museum. Es soll über unsere Geschichte informieren, zu Fragen anregen und verschiedene Antworten anbieten. Ein Museum, das ohne Pathos eine kritische Auseinandersetzung anstrebt und zum Denken anregt.

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Architektur

Eine Häuserfassade

Der Libeskindkeil als Symbol für einen Neuanfang im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Daniel Libeskind ist prägend für die Architekturgeschichte des 21. Jahrhunderts. Mit seinem Entwurf für den Neubau des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr kann die deutsche Museumslandschaft auf einen weiteren symbolträchtigen Bau schauen, den der Architekt selbst als bislang reinsten Libeskindbau bezeichnet. Der Dresdner Keil reiht sich in eine Reihe weltbekannter Libeskindmuseen, wie dem jüdischen Museum Berlin oder dem Imperial War Museum Manchester, ein.

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Flugplatz Berlin-Gatow

Als Außenstelle des MHM beherbergt das Museum in Berlin-Gatow einen Großteil der luftfahrtgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr. Es ergänzt das Dresdner Haupthaus um Ausstellungen zum Verhältnis von Luftstreitkräften und Gesellschaft in historischer Perspektive.

Die Lage auf dem unter Denkmalschutz stehenden Flugplatz Berlin-Gatow ermöglicht es, Geschichte am historischen Ort zu vermitteln: Der Flugplatz wurde im Zuge der geheimen Aufrüstung der Wehrmacht gegründet und am Ende des Zweiten Weltkrieges von sowjetischen Streitkräften erobert. Im Ausgleich für die Ortschaft Staaken an die britischen Besatzungstruppen übergeben, nutzten ihn während der alliierten Luftbrücke etwa ein Drittel der Rosinenbomber als Start- und Landeplatz. Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgte die Übergabe an die Bundeswehr.

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Ausstellungen des MHM auf der Festung Königstein

Alte Kanonen auf einem Platz

Nach Süden ragender Felsvorsprung mit Lafetten und schweren Geschützen. (Quelle: MHM)Größere Abbildung anzeigen

Seit 1965 sind das Militärhistorische Museum und seine Vorläufereinrichtungen mit Gastausstellungen auf der Festung Königstein präsent. Zunächst nur im „Neuen Zeughaus“, später auch im „Alten Zeughaus“ wurden und werden langlebige militärhistorisch relevante Ausstellungen gezeigt, die dem Festungsmilieu und den historischen Räumlichkeiten entsprechen.

Diese Ausstellung hat den technischen und militärischen Wettbewerb von Festungs- und Verteidigungsanlagen und der zerstörenden Wirkung von Angriffswaffen zum Gegenstand. Mit originalen Ausstellungsstücken auch aus der Bewehrung der Festung Königstein, so einem Depressionsgeschütz aus dem frühen 19. Jahrhundert, werden ständig verbesserte Schutzbauten und Verteidigungswaffen der vernichtenden Wirkung von Angriffswaffen gegenüber gestellt.

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Stand vom: 06.06.16 | Autor: 


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