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Über uns

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften gliedert sich in drei wissenschaftliche Abteilungen:

Forschung

Zur Abteilung Forschung gehören die Forschungsbereiche Deutsche Militärgeschichte bis 1945, Deutsche Militärgeschichte ab 1945, Militärsoziologie sowie Sicherheitspolitik, Streitkräfte und Innere Führung.

  • Der Forschungsbereich Militärgeschichte bis 1945 leistet neben Spezialstudien im Bereich der Grundlagenforschung auch Beiträge zu einer kompakten Darstellung deutscher Militärgeschichte im Ersten Weltkrieg, zur Reichswehr sowie zur Wehrmacht. In dem Bemühen um eine gemeinsame europäische Deutung und Erinnerung an den Ersten Weltkrieg sowie die durch ihn geprägte Epoche bis 1945 und deren Nachwirkungen werden auch militärgeschichtliche Fragen neu zu beantworten sein.

    Der Forschungsbereich Militärgeschichte bis 1945 will mit seinem Konzept von Längsschnitten und synchronen Betrachtungen die gängige Fokussierung auf den Ersten oder Zweiten Weltkrieg und die immer weiter voranschreitende Spezialisierung aufbrechen. Die Forschungsergebnisse erklären dabei nicht nur die historischen Wurzeln deutscher Streitkräfte, sondern leisten auch einen Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte insgesamt.
  • Der Forschungsbereich Militärgeschichte ab 1945 folgt bei seinen Studien einem integrativen Ansatz, bei dem die Geschichte der NATO, der Bundeswehr und der großen innermilitärischen Teilbereiche miteinander verschränkt werden. Dazu werden der Neuaufbau und die Entwicklung von Streitkräften eingebettet in die Allianzstrategie, in Sicherheitspolitik und Verfassungsordnung der Bundesrepublik sowie in ihre Wirtschaft und Gesellschaft.

    Im Mittelpunkt der Forschungen zur DDR-Militärgeschichte stehen die DDR-Streitkräfte in ihrer Einbindung in die Gesellschaft und in den Warschauer Pakt. Dazu werden sowohl strukturelle, organisatorische und rüstungswirtschaftliche Entwicklungen des DDR-Militärs untersucht, als auch die inneren Verhältnisse der NVA analysiert.

    Von wachsender Bedeutung ist die vergleichende Untersuchung beider deutscher Staaten im Bündnis, die gegenseitige Bezugnahme und das Wettrüsten im Kalten Krieg bis zum Untergang des Ostblocks im Zeichen der Europäisierung und Globalisierung unserer Zeit.
  • Der Forschungsbereich Militärsoziologie betreibt angewandte militärbezogene sozialwissenschaftliche Forschung mit überwiegend empirischer Ausrichtung und die hierzu erforderliche Grundlagenforschung nach deren Methoden und Standards. Er stellt verlässliche, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Bedeutung und zum Funktionswandel von Streitkräften

    - zu deren Akzeptanz und Attraktivität innerhalb der Bundeswehr und in der Bevölkerung
    - sowie zum Zustand der Streitkräfte und zu soziokulturellen Entwicklungen in der Gesellschaft

    bereit, bewertet diese fachwissenschaftlich und spricht Handlungsempfehlungen für das Verteidigungsressort aus. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflichtwerden ferner wissenschaftliche Erkenntnisse darüber bereitgestellt, wie geeignete Jugendliche für eine berufliche Perspektive bei der Bundeswehr interessiert werden können und wie durch geeignete Maßnahmen die Personalbindung erhöht werden kann. Darüber hinaus wird der Wandel von Streitkräften in einer postheroischen Gesellschaft einschließlich der Einführung und Nutzung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente sozialwissenschaftlich begleitet.
  • Der Forschungsbereich Sicherheitspolitik, Streitkräfte und Innere Führung betreibt angewandte sicherheits- und verteidigungspolitische Forschung und die herzu erforderliche Grundlagenforschung nach anerkannten sozialwissenschaftlichen Methoden und Standards.

    Die wissenschaftliche Analyse zentraler Fragen deutscher Sicherheitspolitik und die Entwicklung entsprechender Handlungsempfehlungen für das BMVg schließt die Begleitung des Prozesses der multinationalen militärischen Zusammenarbeit Deutschlands und der Bundeswehr sowie die Untersuchung der Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen einer europäischen Streitkräfteintegration ein.

    Die Praxis der Umsetzung der Inneren Führung wird sozialwissenschaftlich evaluiert um auf dieser Basis die Weiterentwicklung der Konzeption der Inneren Führung und des Leitbildes vom Staatsbürger in Uniform wissenschaftlich fundiert zu unterstützen.

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Einsatz

Im Forschungsfeld Einsatz wird die Entwicklung der Bundeswehr von der Armee der Einheit bis hin zu ihrer Entwicklung zur Einsatzarmee wissenschaftlich untersucht.

Einen Schwerpunkt bildet die Analyse der Einsätze, die Zusammenarbeit mit Partnern in gemeinsamen Verbänden – am Heimatstandort wie auch im Einsatz. Weiterhin geht es um die empirische Ermittlung von Einstellungen und Belastungen der Soldaten in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr mit dem Ziel, die Vorbereitung auf diese Aufgaben, die Auftragserfüllung vor Ort, die Unterstützung der Soldatenfamilien während der Einsatzzeit und die Reintegration von Soldaten nach Rückkehr zu verbessern. Untersuchungen im Forschungsfeld der Interkulturellen Kompetenz runden diesen Forschungsbereich ab.

Gleichzeitig bieten wir Ihnen hier die aktuellen Ausgaben der „Wegweiser zur Geschichte“ als PDF-Dokumente sowie weitere Schlüsseldokumente an, die u.a. über Geschichte und Kultur Afghanistans, Usbekistans, des Kaukasus, am Horn von Afrika informieren sowie die Auslandseinsätze der Bundeswehr im Überblick behandeln.

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Historische Bildung

Die Historische Bildung vermittelt Erkenntnisse über historische Ursachen sowie über die Entwicklung von politischen und gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart. Sie trägt wesentlich zur Wirkung des Zentrums in die Bundeswehr bei, erhöht die Befähigung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Tradition, Berufsbild und Selbstverständnis des Soldaten und fördert seine Identifikation mit der freiheitlich–demokratischen Grundordnung.

Das Zentrum erforscht die Grundlagen einer modernen wissenschaftlichen Geschichtsdidaktik und entwickelt fachgerechte Ausbildungs- Unterrichts- und Informationsmaterialien für die geschichtsbezogene Aus- und Weiterbildung sowie Traditionsbildung und –pflege in der Truppe.

Zudem leitet das Zentrum den Verbund der Museen und Sammlungen der Bundeswehr fachlich an, sorgt für eine moderne Museumskonzeption und für eine weite Ausstrahlung des Verbundes in die Bundeswehr und die breite nationale und internationale Öffentlichkeit.

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Stand vom: 25.11.13 | Autor: 


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