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Über uns

Das Landeskommando Bremen ist Repräsentant der Bundeswehr im Bundesland, Vertreter gegenüber den Medien und vor allem kompetenter Ansprechpartner für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit.

Gebäude, davor Wiese und Bäume

Sitz des Landeskommandos: Gebäude 1 der Scharnhorst-Kaserne. (Quelle: LKdo HB/Grüß)Größere Abbildung anzeigen

Das Landeskommando ist zuständig für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit mit den zivilen Dienststellen und Behörden des Bundeslandes. Bei besonders schweren Unglücksfällen oder Katastrophen koordiniert das Landeskommando die Unterstützung durch die Bundeswehr in Absprache mit den zivilen Katastrophenschutzstellen und den Verbänden/Dienststellen der Bundeswehr in Bremen und bereitet entsprechende Maßnahmen vor. Es betreut die freiwillige Reservistenarbeit in Zusammenarbeit mit dem Landesverband des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. in Bremen und ist insbesondere zuständig für die Führung und Ausbildung der Reservisten im nichtaktiven Kreisverbindungskommando (KVK) Bremerhaven. Des Weiteren arbeitet es mit den Medien im Land Bremen zusammen und koordiniert die allgemeine Informationsarbeit der Bundeswehr. Als Repräsentant der Bundeswehr stellt es darüber hinaus die Beratung für alliierte/befreundete Streitkräfte in Bremen sicher.

Einzelaufgaben

Drei Männer an einem Lagerfeuer.

Müller (Polizei), Körbi (Landeskommando), Iden (Feuerwehr) (v.l.). (Quelle: LKdo HB/Milenkovic)Größere Abbildung anzeigen

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Aufgaben ist die Beratung der Katastrophenschutzbehörden auf Landesebene. Hier können Kenntnisse über Gefahren und Informationen zu potentiellen Gefahrenschwerpunkten zur Verfügung gestellt und Vorschläge über einzuleitende Gegenmaßnahmen gemacht werden. Das Landeskommando übernimmt, unter Führung des Kommandos Territoriale Aufgaben in Berlin, die Identifizierung dazu nötiger und möglicher Bundeswehrkräfte in Bremen und den benachbarten Bundesländern und deren Einweisung über Ablauf, Verfahren und Zuständigkeiten beim Einsatz im Rahmen von Hilfeleistungen. Die Beratung und Einweisung der Standortältesten der militärischen Organisationsbereiche in die Aufgaben, Verfahren und Zuständigkeiten im Rahmen der dringenden Nothilfe wird ebenfalls sichergestellt.

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Die Aufgaben des Kreisverbindungskommandos

  • beratende Teilnahme an den Sitzungen der Katastrophenschutzbehörde der Stadt Bremerhaven
  • Auswertung der Katastrophenschutzpläne der Stadt hinsichtlich der potentiellen Gefahrenschwerpunkte,
  • Identifizierung möglicher Unterstützungsforderungen an die Bundeswehr

Aufgaben im Katastrophenfall:

  • beraten des Verantwortlichen für Krisenbewältigung (Oberbürgermeister) bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr,
  • Einsatz und Führung einer schichtfähigen militärischen Unterstützungszelle (einschließlich Verbindungspersonal des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr) im zivilen Katastrophenstab,
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Koordination der Aufnahme der Unterstützungskräfte der Bundeswehr,
  • Unterstützung der örtlichen militärischen Führer bei der Beurteilung der Katastrophenlage im Hinblick auf Möglichkeiten der Unterstützung,
  • Unterstützung bei der Koordination des Einsatzes der Unterstützungskräfte der Bundeswehr mit den zivilen Verantwortlichen für Katastrophenbewältigung,
  • weiterleiten von Unterstützungsforderungen an die Bundeswehr zum Landeskommando,
  • Verbindung halten und Informationsaustausch mit den Beauftragten der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit benachbarter Landkreise/Kreisfreier Städte.

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Die Aufgaben der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte

Ein kniender Soldat erklärt einem liegenden Soldaten auf einem Feld etwas.

Ausbildung: Bremer Reservisten auf dem Truppenübungsplatz (Quelle: LKdo HB/Rasche)Größere Abbildung anzeigen

In Bremen sind Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) ein wichtiges Element der Territorialen Reserve und sollen zur Verstärkung der aktiven Verbände im Bereich Heimatschutz aufgestellt und ausgebildet werden. Sie sind eine Grundlage für den mittelfristigen Aufwuchs der Streitkräfte. Die „RSU-Kompanie Bremen“ wird mit rund 110 Reservistinnen und Reservisten aufgestellt. Das Aufgabenspektrum reicht vom Objektschutz über Sicherungsaufgaben bis hin zur unterstützenden Hilfeleistung:

  • Wahrnehmen von Wach- und Sicherungsaufgaben,
  • Unterstützung bei Großvorhaben und Projekten,
  • Einsatz im Rahmen des Naturkatastrophenschutzes.

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Betreuung von Familien von Soldaten im Einsatz

Auch in Niedersachsen ist das Landeskommando präsent: Die Familienbetreuungszentren Delmenhorst und Wilhelmshaven fallen in seine Zuständigkeit. Ihre Aufgabe ist die Betreuung der Familien von Soldaten, die sich im Einsatz befinden.

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Stand vom: 01.06.16 | Autor: 


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