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Über uns

Mit der Indienststellung des Landeskommandos Schleswig-Holstein in Kiel trat am 31. Januar 2007 im nördlichsten Bundesland die Neuregelung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit in Kraft. Das Kommando an der Feldstraße ist seitdem die erste Ansprechstelle der Bundeswehr für die Landesregierung und oberste Landesbehörden.

Ein Soldat vor einem Gebäude

Verbundenheit mit Land und Leuten. (Quelle: LKdo SH)Größere Abbildung anzeigen

Es repräsentiert damit die Bundeswehr in Schleswig-Holstein und steht der Landesregierung im Rahmen territorialer Aufgaben für Unterstützungsleistungen der Bundeswehr bei Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen, für Amtshilfe und dringende Nothilfe als zentrale Koordinierungsstelle zur Seite. So kann über die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) eine Vernetzung von Bundeswehr, zivilen Behörden und Organisationen erfolgen und militärische Hilfseinsätze können mit diesen effizient koordiniert werden. Dabei handelt die Bundeswehr nach dem Subsidiaritätsprinzip: Personal und Material kommen zum Einsatz, wenn die Kräfte und Mittel zuständiger Behörden und Organisationen nicht oder nicht mehr ausreichen oder spezielles Gerät gar nicht zur Verfügung steht.

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Verantwortung für Schleswig-Holstein

Mit einem Hubschrauber leistet die Bundeswehr Unterstützung bei einer Schneekatastrophe

Unterstützung bei der Schneekatastrophe 1979. (Quelle: PIZ Heer/Abraham)Größere Abbildung anzeigen

In seinem Verantwortungsbereich, im „Land zwischen den Meeren“, deckt das Landeskommando Schleswig-Holstein eine Fläche von 15.799 Quadratkilometern mit 2,84 Millionen Einwohnern ab. Die Lage an Nord- und Ostsee, mit Inseln und Halligen und über 850 Kilometern Küstenlänge, an Nord-Ostsee-Kanal und Elbe, an Bundesautobahnen und Bahntrassen ist herausfordernd. Aber spätestens seit der Schneekatastrophe um den Jahreswechsel 1978/1979, als die Bundeswehr mit 3.000 Soldaten, Hubschraubern, Panzer- und Radfahrzeugen rund um die Uhr vor allem Menschen in abgeschnittenen Siedlungen und Höfen suchten, versorgten und retteten, wissen die Schleswig-Holsteiner, dass sie sich neben den zivilen Hilfskräften auch auf die Bundeswehr verlassen können.

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Zeichen der Verbundenheit

Das Landeskommando Schleswig-Holstein verdeutlicht seine Verbundenheit mit Schleswig-Holstein und das vertrauensvolle Verhältnis in seinem Wappen. Auf einem gespaltenen Schild mit schwarzen Schildrändern zeigt es heraldisch rechts für den Landesteil Schleswig zwei nach innen gewandte, rot bewehrte, übereinander schreitende Löwen auf gelbem Hintergrund sowie heraldisch links für den Landesteil Holstein das als „Nesselblatt“ bekannte weiße Wappenschild auf rotem Hintergrund. Im Schildfuß steht blaugerändert auf Silber das Eiserne Kreuz als Erkennungszeichen der Bundeswehr.

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Teamarbeit mit den Reservisten

Ein Hubschrauber und zwei Soldaten in der Luft

Katastrophenschutzübung mit Soldaten des Landeskommandos. (Quelle: LKdo SH)Größere Abbildung anzeigen

Das Landeskommando Schleswig-Holstein ist über die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) hinaus für weitere Aufgabenfelder zuständig. Dazu zählt die Unterstützung verbündeter und befreundeter Streitkräfte (Host Nation Support) ebenso wie die Freiwillige Reservistenarbeit. Die Freiwillige Reservistenarbeit stellt einen wichtigen Beitrag zur Verankerung der Bundeswehr in der Bevölkerung dar. Die Soldatinnen und Soldaten der Reserve sind unersetzbare Mittler zwischen den Streitkräften und ihrem zivilen Umfeld, sie unterstützen im Heimatschutz bei Hilfeleistung der Bundeswehr, unter anderem im Katastrophenfall oder bei Großschadensereignissen. In Kreisverbindungskommandos (KVK) und ZMZ-Stützpunkten werden sie als Territoriale Reserve zu Verbindungs-, Sicherungs- und Unterstützungsaufgaben eingesetzt. Bei der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit (Allgemeine Reserve) geht es um die Aus- und Weiterbildung der Reservisten, die sich ohne feste Einplanung bei einer Dienststelle oder in der Truppe für die Bundeswehr engagieren. Das Landeskommando Schleswig-Holstein arbeitet auf diesem Gebiet eng mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr - Landesgruppe Schleswig-Holstein zusammen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen sicherheitspolitische Veranstaltungen, die Förderung militärischer Fähigkeiten und die Betreuung.

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Internationale Zusammenarbeit

Die Beziehungen zu unserem Nachbarn Dänemark sind für das Landeskommando Schleswig-Holstein sehr wichtig. So besteht seit Mai 2009 die durch das Streitkräfteamt genehmigte Patenschaft zur Totalforsvarsregion Fyn, Syd- og Sønderjyland. Daraus sind zahlreiche Kooperationen und gemeinsame, freundschaftliche Veranstaltungen erwachsen - zum Beispiel das jährlich gemeinsam begangene Gedenken an die Gefallenen der Schlacht von Idstedt im schleswig-holsteinisch-dänischen Krieg von 1850.

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Stand vom: 02.06.16 | Autor: 


https://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.terraufg.lkdosh.uberuns